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GdP-Niedersachsen: Keine Gewalt gegen Polizisten

Hannover.

Die Gewalt gegen Polizisten nimmt weiter zu. Die Gewerkschaft der Polizei stellt zur Unterstützung der Polizisten konkrete Forderungen an die Niedersächsische Landesregierung. Rechtsschutz, Fürsorgepflicht und ein neuer Straftatbestand stehen im Mittelpunkt.

Der Entschließungsantrag der CDU- und FDP-Fraktion und der Änderungsantrag der SPD-Fraktion in der heutigen Landtagssitzung wird von der GdP Niedersachsen grundsätzlich begrüßt. Unzufrieden ist die GdP damit, dass trotz vieler Äußerungen und Absichtserklärungen konkrete Ergebnisse bisher nicht festzustellen sind.

In Niedersachsen werden fast täglich Polizisten im Einsatz verletzt. Die Angriffe auf Polizisten werden immer brutaler und ähneln in einigen Fällen Mordversuchen. „Meine Kolleginnen und Kollegen werden von angetrunkenen Straftätern angegriffen und verletzt, sie müssen sich mit Personen auseinandersetzen, die glauben sich über polizeiliche Maßnahmen hinwegsetzen zu können, sie werden von jugendlichen und heranwachsenden Gewalttätern angegriffen und verletzt, die ganz bewusst die Konfrontation mit der Polizei suchen“, so Bernhard Witthaut, GdP Chef in Niedersachsen.

Die GdP hält Angriffe auf Polizeidienststellen wie in Hamburg oder Berlin auch in Niedersachsen nicht für ausgeschlossen. Sie will nicht länger zuschauen und nur Mahner sein. In einer landesweiten Plakat- und Unterschriftenaktion wird sie der Öffentlichkeit und den Politikern die Probleme erneut deutlich machen.

Bitte lesen Sie nach dem Klick die komplette Pressemeldung der GdP-Niedersachsen im Wortlaut.