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GdP-Hessen aktuell

Bouffiers Mogelpackung

Berlin.

Harsche Kritik formulierte die GdP-Hessen an der Personalpolitik von Hessens Innenminister Volker Bouffier.

In einer Pressemeldung vom heutigen Tag sagte der GdP-Landesbezirksvorsitzende Jörg Bruchmüller: "Die Äußerung des Innenministers, dass er 'mit Polizisten, die auf der Wache oder im Büro sitzen, keine Straftäter fange', ist das endgültige Eingeständnis einer verfehlten Personalpolitik“. Der von Bouffier in einem Pressegespräch genannte 'verstärkte Streifendienst' sei eine Mogelpackung.

Infolge der rigorosen Sparmaßnahmen der Landesregierung im Frühjahr dieses Jahres, so die GdP-Hessen, hätten 640 Tarifbeschäftigte der hessischen Polizei in eine Personalvermittlungsstelle gemeldet werden müssen. Diese stünden künftig für wichtige Aufgaben im Innendienst nicht mehr zur Verfügung. Diese Arbeiten müssten jetzt auch noch von den Polizeibeamtinnen –und beamten mit erledigt werden, die schon jetzt für den normalen Streifendienst nicht mehr im ausreichenden Maße verfügbar seien.

Verschärft werde die Situation durch eine "unverantwortliche Sparpolitik bei den Stellen der Vollzugspolizei". Vor dem Hintergrund steigender Kriminalität, höherer Gewaltbereitschaft und einer akuten Terrorgefahr wäre es nach Auffassung des GdP-Landesvorsitzenden Jörg Bruchmüller dringend geboten, ausreichend viele und gut ausgebildete Polizisten einzustellen.

Stattdessen würden „Freiwillige“ für einen Stundenlohn von 7 Euro eingestellt, die dem Sicherheitsanspruch der Bürgerinnen und Bürger nicht ansatzweise gerecht werden.

Zur Pressemeldung der GdP-Hessen