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Große Tarifkommission der GdP stimmt Ergebnis zu:

GdP: „Einkommensverbesserungen erreicht und unzumutbare Arbeitszeitverlängerung abgewehrt“

Die Tarifparteien vor der Presse
Berlin/Potsdam.

Einstimmig angenommen hat die Große Tarifkommission der Gewerkschaft der Polizei das am Freitag in Potsdam erzielte Verhandlungsergebnis zwischen den Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL). GdP-Vorsitzender Konrad Freiberg: „In den wohl schwierigsten Tarifverhandlungen seit Bestehen des öffentlichen Dienstes ist es uns gelungen, einen Abschluss zu erzielen, der trotz schwieriger öffentlicher Kassenlage Einkommensverbesserungen bringt, die 40 Stunden-Woche abwehrt und durch den Erhalt des Flächentarifvertrages die Beschäftigungsverhältnisse im öffentlichen Dienst nicht den Gesetzen des Dschungels überantwortet.“

 

  
 
Am späten Freitagabend treten die Tarifparteien vor die Kameras und stellen das Verhandlungsergebnis vor: der Vorsitzende der TdL, Hartmut Möllring, GdP-Vorsitzender Konrad Freiberg und ver.di-Vorsitzender Frank Bsirske.
 
 
 


Der GdP-Vorsitzende Konrad Freiberg kommentiert gegenüber der Presse das Verhandlungsergebnis.
Freiberg weiter: „Der Einsatz meiner Kolleginnen und Kollegen bei den Polizeien der Länder, die diesen 14 Wochen dauernden Streik mit großem Einsatz geführt haben, hat sich gelohnt. Es konnte ein umfangreiches Paket geschnürt werden, über das jetzt die Gremien beraten und dann die Streikenden abstimmen werden.“

Das Verhandlungsergebnis könne ein wichtiger Schritt sein, den Wildwuchs unterschiedlichster Beschäftigungsverhältnisse im öffentlichen Dienst zu begrenzen und die Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten wieder auf einen gemeinsamen Weg zu bringen.

Kerstin Philipp, im Geschäftsführenden GdP-Bundesvorstand zuständig für die Tarifpolitik: „Mit der Übertragung des TVöD auch auf die Länder ist auch wieder eine Annäherung an die Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes beim Bund und in den Kommunen erfolgt. Damit erweist sich, dass die Teilung des Arbeitgeberlagers keinen Sinn macht. Das weckt langfristig Hoffnung auf die Rückkehr zu gemeinsamen Verhandlungen.“
 


Statement: Niedersachsens Finanzminister Hartmut Möllring (l.), Verhandlungsführer der Länder (TdL). Daneben der GdP-Vorsitzende Konrad Freiberg und Frank Bsirske, ver.di-Vorsitzender.


Die Große Tarifkommission der GdP tagt (v. l.): Tarifsekretärin Alberdina Körner, Andreas Schuster, GdP-Bundeskassierer, Kerstin Philipp, für den Tarifbereich verantwortliche Stellv. GdP-Bundesvorsitzende und der GdP-Vorsitzende Konrad Freiberg ...


..... beratschlagen mit den eingeladenen Kolleginnen und Kollegen der Großen Tarifkommission das Potsdamer Verhandlungsergebnis.
 
Fotos (5): Rüdiger Holecek