Bildergalerie der zentralen Kundgebung in Nürnberg am 26.02.2009 wegen Warnstreiks im Öffentlichen Dienst


Nachdem die Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst zuletzt ergebnislos abgebrochen wurden und für den 28. Februar eine neue und vermutlich bis auf weiteres letzte Verhandlungsrunde angesetzt wurde, wollten die Tarifbeschäftigten der Polizei Bayern heute mit Nachdruck verdeutlichen, dass sie von der TdL ein faireres Angebot als zuletzt erwarten. Unterstützung erhielten sie auch von uniformierten Polizeibeamten, die sich solidarisch mit den Beschäftigten zeigten und sich von den Verhandlungen auch ein Zeichen für eine Gehaltserhöhung für sich selbst erhoffen. Insgesamt beteiligten sich an dem Warnstreik etwa 500 Beschäftigte der Polizei. Gemeinsam mit verdi, die ihre Mitglieder ebenfalls zum Warnstreik aufgerufen hatten, kamen ca. 5.000 Kolleginnen und Kollegen mit Bussen aus ganz Bayern nach Nürnberg angereist, um ein klares Zeichen für die kommenden Verhandlungen zu setzen.

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Hier versammeln sich die Demonstranten, die mit Bussen aus ganz Bayern ankommen, auf dem Nelson-Mandela-Platz hinter dem Nürnberger Hauptbahnhof Die GdP-Mannschaft nimmt Stellung für ihren Demonstrationszug zum Kornmarkt
 
Die Kolleginnen und Kollgen der GdP Schwaben sind bereit zum Abmarsch, hier mit Birgit Golles von der BG Schwaben Nord im gelben AnorakDie Spitze der BG Bereitschaftspolizei ist aus Solidarität mit nach Nürnberg gefahren, um den am Warnstreik beteiligten Tarifbeschäftigten Rückendeckung zu geben und auch für sich in naher Zukunft eine ordentliche Gehaltserhöhung einzufordern
 
Die BG-Vorsitzenden der Bereitschaftspolizei und München im Dialog. Auch sie haben eine Menge Kollegen im Gepäck, die für ihre Forderungen einstehenSie waren beim fast dreimonatigen Streik 2006 der Fels in der Brandung und waren dem Aufruf zum Warnstreik auch dieses Jahr wieder bereitwillig gefolgt: die Kollegen von der Kfz-Werkstätte München
 
Landesvorsitzender Harald Schneider sagte bei seinem kurzen Grußwort ganz klipp und klar, was er von dem Verhalten der Arbeitgeber, gerade auch in Anbetracht der massiven und großzügigen finanziellen Unterstützung der Banken, hält. Die etwa 4.500 Kolleginnen und Kollegen dankten es ihm mit frenetischem Jubel. Die Farbe grün war jedenfalls ganz stark zu sehen, es waren etwa 600 GdP-Mitglieder, darunter auch viele Polizeibeamte in Uniform, nach Nürnberg gekommen um ihren Unmut zu äußern
 
Der stellv. Landesvorsitzende Peter Schall kam auch in Uniform und schien in dem Meer an Fahnen fast etwas unterzugehenDer Zug setzt sich am Nelson-Mandela-Paltz in Bewegung, hier mit Peter Pytlik und Wolfgang Hamann aus Schwaben im Bild
 
Werner Weiß mit der Landesjugendvorsitzenden Birgit Eberheißinger und dem LV Harald Schneider vor dem eigens für diese Veranstaltung gebastelten Transparent mit der Forderung nach einem Rettungsschirm für die Polizisten sowie alle weiteren Beschäftigten, ohne die der Alltag gar nicht zu bewältigen wäre. GdP-Vorstandsmitglied Konrad Möst und der BG-Vorsitzende Oberbayern Süd, Werner Weiß, im regen Austausch mit dem verdi-Bundesvorsitzenden Frank Bsirske, der in seiner Rede den Arbeitgebern vorwarf, die immensen Leistungen der Beschäftigten unter Lohn verkaufen zu wollen
 
Direkt vor der Bühne hatte sich neben der verdi-Jugend gleich die GdP Mittelfranken mit Herbert Kern versammelt, die an diesem Tag ein Heimspiel hatteIm Demonstrationszug stellte die GdP mit der Farbe grün einen eindrucksvollen Block dar
 
Die Spitze des Demozuges mit den Vorständen der GdP und verdi BayernDer Blick von der Bühne gab einen imposanten Einblick auf die am Kornmarkt versammelte Menge
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