Die GdP-Frauengruppe zum Thema Menschenhandel und Zwangsprostitution



Hunderttausende Frauen werden jährlich nach Europa und innerhalb Europas von Land zu Land geschleust, zur Prostitution gezwungen und ausgebeutet. Menschenhandel ist ein Verbrechen, mit dem Milliardengewinne erzielt werden.

Die Frauengruppe der GdP setzt sich für die Verbesserung der Situation von Menschenhandelsopfern ein und fordert, die Strafverfolgung durch gezielte Maßnahmen zu erleichtern.

Zahlen und Fakten

- Im Jahr 2004 gab es bundesweit 370 Ermittlungsverfahren - darin wurden 972 Opfer bekannt.
- 75 % der Opfer stammen aus Mittel- und Osteuropa.
- Die meisten Opfer sind zwischen 18 und 25 Jahre alt, weniger als ein Zehntel ist minderjährig

Wir haben die Fußballweltmeisterschaft genutzt, um für die Bekämpfung von Menschenhandel und Zwangsprostitution Aufmerksamkeit zu gewinnen und in den Medien präsent zu sein.

Auch wir unterstützen die Kampagne „Abpfiff“ des Deutschen Frauenrates.
Wir alle können uns durch unsere Unterschrift daran beteiligen. Die entsprechenden Unterschriftenlisten gibt es hier (Handzettel mit Infos zum Thema finden Sie hier)

Aber auch die Frauen der GdP waren nicht untätig. Wir haben passende Flyer und eine Merkkarte (Link) zum Thema erstellt. Sie können auch über die GdP-Geschäftsstelle kostenlos bestellt werden.

Weitere Aktionen und Informationen gibt es von den Fachberatungsstellen JADWIGA und SOLWODI Deutschland.

Hier kann ein Musterreferat der Frauengruppe Bund zu diesem Thema heruntergeladen werden.
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