Terrorgefahr wird in Deutschland unterschätzt

Berlin ist wie Paris, London und Madrid ein Anschlagsziel Berliner GdP-Vorsitzende fordert, Polizisten in der Stadt mit Maschinenpistolen (MP) auszurüsten

19. Januar 2015 

  Die Landesvorsitzende der Berliner GdP, Kerstin Philipp, hat heute davor gewarnt, trotz andauernder mörderischer Konflikte und blutiger Terroranschläge in vielen Ländern der Welt, die Gefahr von terroristischen Anschlägen in Deutschland weiter zu unterschätzen. Scharf kritisierte die Gewerkschaftsvorsitzende, dass die Politik es versäumt hat, die Polizei in die Lage zu versetzen, Terroranschlägen über lange Zeiträume mit dem erforderlichen Ermittlungs-, Kontroll- und Überwachungsdruck vorzubeugen, ohne die Sicherheitsinteressen der Bevölkerung insgesamt vernachlässigen zu müssen. „Senat und Abgeordnetenhaus sind bei dieser Gefährdungslage in der Pflicht, unverzüglich damit zu beginnen, die Polizei in Berlin personell wieder aufzurüsten. Auch die Bundesregierung und der Bundestag können sich nicht länger ihrer Verantwortung entziehen und müssen Berlin dabei finanziell unterstützen“, fordert Philipp. „Die Hauptstadt ist besonders gefährdet. Sie ist wie Paris, London und Madrid ein Anschlagsziel. Deshalb“, so Philipp weiter, „musste der Schutz gefährdeter Objekte, beispielsweise Verlagshäuser, durch die Polizei hochgefahren werden. Das werden wir sehr lange durchhalten müssen, um nicht von Anschlägen überrascht zu werden. Terroristen können warten, sie haben einen langen Atem.“  mehr...
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Ausgabe Januar 2015








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