Um im Rahmen unserer gewerkschaftlichen Möglichkeiten eine positive Entscheidung herbeizuführen, haben wir jetzt auch den Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung eingeschaltet.
Nachfolgend unser Brief an Herrn Dr. Schneider (Auszug):
Dieses Projekt hat eine lange Vorgeschichte, wie Sie dem Schreiben an Herrn Frank Henkel vom 23.01.2012 entnehmen können. Ich wende mich an Sie, um Sie auf drei Grundmängel im Gebäude hinzuweisen, die auch in Ihren Zuständigkeitsbereich fallen.
Der Fahrstuhl fällt ständig aus. Allein im letzten Halbjahr 2011 15 Mal - auch tageweise. Rollstuhlfahrer müssen dann die Treppen heruntergetragen werden.
Das Gebäude ist seit Monaten eingerüstet, weil fast täglich Steine aus der Fassage herunterfallen, die Kunden verletzen könnten. Dadurch sind die Gehwege eingeengt, sodass Rollstuhlfahrer den Fahrweg benutzen müssen.
Die sanitären Anlagen sind derart desolat, dass Kundentoiletten häufig gesperrt werden müssen, sodass bereits in die Flurecken uriniert wurde.
Bei einer persönlichen Inaugenscheinnahme des Gebäudes würden Sie feststellen, dass Menschen mit Behinderung aufgrund der baulichen Gegebenheiten erhebliche Schwierigkeiten haben, die angebotenen Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen.
Andreas Kreitz Vorsitzender des Personalrates LABO
Martina Wirth Vorsitzende der Bezirksgruppe LABO
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