Die GdP steht dazu: „Wir hätten das Eckpunktepapier unterschrieben!“
Wir waren zur Unterschrift des Eckpunktepapiers bereit,
weil wir wieder in den Flächentarifvertrag für den öffentlichen Dienst in Deutschland zurück wollen und die GdP nachvollziehen kann, dass das Land Berlin ein neues Tarifrecht braucht und dies nur der TV-L sein kann.
weil wir die Chance auf ein gleiches Tarifsystem für die Beschäftigten in Berlin auf Westniveau nicht vertun wollten und ein jetzt 20 Jahre zementiertes,
unterschiedliches Tarifsystem an die Lebensverhältnisse aller angepasst werden muss. Ein weiter so ist für die Mitglieder der GdP nicht mehr akzeptabel.
weil wir eine einheitliche Arbeitszeit für die Beschäftigten in Berlin wollen.
weil wir in Zukunft sicherstellen wollen, dass die Tarifsteigerungen in anderen Bundesländern auch in Berlin übernommen werden.
weil wir der Zusage auf 2-prozentige Einkommenssteigerungen jährlich und damit der Angleichung auf das Niveau anderer Bundesländer positiv gegenüberstehen.
Die Beschäftigten haben das verdient.
weil wir auch sehr wohl die Zwischentöne der Senatsvertreter beachtet haben und erkennen mussten, dass „mehr“ nicht zu verhandeln war.
weil wir die Übertragung eines Tarifergebnisses auf die Beamtinnen und Beamten nicht „aufs Spiel“ setzen wollten.
weil wir mit der Erklärungsfrist bis 31.01.2010 die Möglichkeit gehabt hätten, unsere Mitglieder und Gremien zu befragen, ob sie das Ergebnis mehrheitlich akzeptieren.
Wir werden auch weiterhin nicht nachlassen, mögliche Alternativen und politische Lösungen zu suchen. Dass es in diesem Zusammenhang dann zu Aktionen kommen kann, schließt die GdP nicht aus.