Ausstattungsvergleich Berlin-Hamburg

Wir im LKA können alle mit Stolz auf unsere gemeinsam geleistete Arbeit blicken!
Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Der jetzt veröffentlichte Abschlussbericht zum Ausstattungsvergleich Berlin-Hamburg kommt u.a. bei den ausgewählten Feldern der spezialisierten Kriminalitätsbekämpfung zu einem hervorragenden Ergebnis. Keineswegs ist die Berliner Polizei für Aufgaben der Verbrechensbekämpfung „überausgestattet“, wie Wowereit & Co. ständig der Öffentlichkeit einreden wollen. Ganz im Gegenteil! Mit teilweise weniger Ressourcen erreichen wir eine höhere Aufklärungsquote (2002 = 52 %). Hamburg liegt bei 42 %. Das Verhältnis der in Berlin erfassten Straftäter liegt deutlich höher. „Wir im LKA“ brauchen uns mit unseren Erfolgen nicht verstecken!

Jeder Beschäftigte im LKA hat mit seinem persönlichen Einsatz seinen Beitrag zu diesem Gesamterfolg geleistet! Schon immer habe ich darauf hingewiesen: Die allseits geforderte flexibel agierende bürgernahe Großstadtpolizei, in der die Vollzugsbeamten/-innen der Kriminalpolizei, des Gewerbeaussendienstes und der Schutzpolizei mit Polizeiange-stellten, Fachleuten aus Wirtschaft und Wissenschaft, mit Ingenieuren und Technikern und denen im Innendienst beschäftigten Verwaltungsangehörigen gleichberechtigt eine Einheit bilden, ist im LKA reale Wirklichkeit geworden. Kein mit Vernunft ausgestatteter Mensch wird dies ändern wollen!

Auch wenn immer wieder einige rückwärtsgewandt dem „Spartendenken“ das Wort reden und damit das Rad in die Zeit der 70er Jahre zurück drehen wollen: „Wir im LKA“ empfinden es als selbstverständlich, dass Angehörige aller Beschäftigungsgruppen gemeinsam sehr professionell Gewalt- und Berufsverbrecher verfolgen und festnehmen, Daten sammeln und auswerten, Tatorte aufsuchen, Spuren sichern und begutachten, Prävention betreiben und Kriminalitätsanalysen erstellen.

Ich werde jedenfalls meine ganze Kraft als Personalratsvorsitzender dafür aufwenden, dass gemeinsam erreichte Errungenschaften erhalten bleiben!

Auch heute, in sehr schwieriger Zeit, müssen „Wir im LKA“ weiter gemeinsam daran arbeiten, um unsere Arbeits- und Lebensbedingungen positiv zu verändern. Mehr denn je ist die Solidarität aller Beschäftigten gefragt. Wenn im Reigen der unterschiedlichen Interessengruppen die Belange der Polizeibeschäftigten nicht gebündelt und mit einer Stimme artikuliert werden, wird es zunehmend schwieriger, für die berechtigten Forderungen der Polizeiangehörigen Verständnis in der öffentlichen Meinung zu finden.

Mit freundlichen Grüßen
Werner Thronicker
Personalratsvorsitzender LKA
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