Hier finden Sie alle Ausgaben unserer "GdP-Digit@l" aus dem laufenden Kalenderjahr.

GdP-Neujahrsempfang 2012

20. Januar 2012

Als innenpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion war er schon immer Gast bei der Gewerkschaft der Polizei. Am Dienstagabend konnte Reinhold Gall erstmals als Innenminister des Landes beim Neujahrsempfang in der Eberdinger Gemeindehalle ans Rednermikrofon. 150 hochrangige Vertreter der Polizei, Justiz und Politik kommen alljährlich auf Einladung der Gewerkschaft der Polizei (GdP) nach Eberdingen. Weil die Gewerkschaft, die seit 60 Jahren besteht, ihren Sitz in Hochdorf hat, wird der Neujahrsempfang traditionell am Stammsitz gefeiert. Und da ist es Balsam für die Seele der Ordnungshüter, wenn die Redner ihre Unterstützung für die Polizei signalisieren. Am Dienstagabend unterstrich SPD-Innenminister Gall die Verantwortung für eine „starke Polizei“. Dabei sei die neue grün-rote Landesregierung zu Reparaturarbeiten wegen der Altlasten der alten CDU-FDP-Regierung gezwungen. Gall: „Die Haushaltslage der Polizei konnte trotzdem in den letzten Monaten entschärft werden.“ Gall weiter: „Die neue Landesregierung handelt und redet nicht nur.“ Die Gewerkschaft der Polizei verstehe sich nach wie vor als Sprachrohr derer, die sich in den Dienst der Allgemeinheit gestellt haben. Seidenspinner: „Wir werden weiterhin Unrecht anprangern, Lösungen aufzeigen und versuchen, so viele Verbesserungen wie möglich zu erreichen.“ (Quelle: Vaihinger Kreiszeitung)

Eine „Sonderlaufbahn P“ ist definitiv vom Tisch: Zweigeteilte Laufbahn alleine im Fokus der GdP? - Einige sind immer noch nicht in der Realität angekommen

11. Juli 2011

Gerade diejenigen, die sich der alten Landesregierung so nah, fast zu nah, verbunden sahen, haben immer noch nicht realisiert, dass wir einen neuen Politikstil haben. Wenn das alles so umgesetzt wird, wie es im Koalitionsvertrag steht, soll es auch viel Verbesserungen für die Polizei geben. Nun trauern andere immer noch alten Forderungen nach, die in einem Verbund bestehend aus DPolG, BDK und dem Arbeitskreis der CDU -Polizei damals wie heute nie eine Chance hatten.  Mit dem  sogenannten „Tunnelblick“ kann man im übertragenen Sinne die Unfähigkeit oder Unwilligkeit, Dinge wahrzunehmen, die außerhalb dessen liegen bezeichnen, was der Betroffene für wahr haben will. Wer diesen „Tunnelblick“ nicht ablegt wird für die Kolleginnen und Kollegen nichts erreichen. Die GdP will aber was erreichen. Seit vielen Jahren hat die Zweigeteilte Laufbahn bei der Polizei eine satte Mehrheit im Landtag von Baden-Württemberg. Letztendlich fehlte es am Mut und an der Entschlossenheit der bislang politisch Verantwortlichen, den letzten Schritt zu gehen. Dieser Schritt soll jetzt gegangen werden und die GdP wird diesen mitgehen und das sollten andere auch tun und nicht schmollend in der Ecke sitzen. Die GdP setzt sich nicht für Verschlechterungen sondern für Verbesserungen der Kolleginnen und Kollegen ein. Das ist unser Auftrag und unsere Bestimmung. Ein Tunnelblick ist da nicht hilfreich. TM  mehr...

Sonderparteitag der Grünen und der SPD:

Koalitionsvertrag von Basis gebilligt

09. Mai 2011

Die Verhandlungsführer von Grünen und SPD, Winfried Kretschmann und Nils Schmid, haben sich am Samstag den Segen der Basis für die Koalitionsvereinbarung geholt. Gravierende Kritik wurde weder auf der einen noch auf der anderen Seite laut. Der designierte Ministerpräsident Kretschmann sagte auf dem Grünen-Parteitag in Stuttgart, Baden-Württemberg sei von einer echten Aufbruchstimmung erfasst. Grüne und SPD müssten jetzt an einem Strang ziehen. In einem Land, wo die CDU immer noch die stärkste Partei sei, könne sich Grün-Rot keine Konfliktkoalition erlauben. Die Koalitionspartner müssten vielmehr einen "gemeinsamen Sound" entwickeln. Kretschmann versprach, die Ganztagsschulen im Land zügig auszubauen. Dafür werde man in einem ersten Schritt bis zu 1500 Lehrerdeputate zur Verfügung stellen. Zum Koalitionsvertrag sagte er, dieser sei "durch und durch grün imprägniert". In Sindelfingen nannte der künftige Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid (SPD) den Koalitionsvertrag ein gutes Fundament für das Regierungshandeln in den nächsten fünf Jahren, zumal er eine klare sozialdemokratische Handschrift trage. Schmid mahnte ebenfalls zur Geschlossenheit in der Koalition. Als Priorität Nummer eins der Regierungsarbeit nannte er: "Bildung, Bildung, Bildung." Es werde auch schmerzhafte Kompromisse geben, etwa in Haushaltsfragen. Dennoch wolle die SPD gestärkt aus der Regierung hervorgehen. Schmid: "Wir sind gekommen, um zu bleiben, auch nach der nächsten Landtagswahl." Am Montag wollen Spitzenvertreter beider Parteien den Koalitionsvertrag unterschreiben.  mehr...

GdP-Digit@l Nr. 10/2011

Gehaltserhöhung beschlossen

10. März 2011

Am 01.03.2011 hat der Landtag mit den Stimmen von CDU, FDP und SPD dem BVAnpGBW (Gesetz über die Anpassung von Dienst- und Versorgungsbezügen in Baden-Württemberg Landtagsdrucksache 14/7545) zugestimmt. Die Kritikpunkte, gerade wegen Abkoppelung von dem Ergebnis der Tarifverhandlungen und inhaltlich wegen der unzureichenden Ausweitung auf die Erschwerniszulagenverordnung, haben die Landesregierung nicht interessiert. Die Grünen haben sich bei der Einzelabstimmung meist enthalten, in der Frage der Anhebung der Versorgungsbezüge jedoch dagegen gestimmt. Der Antrag der SPD, der festschreiben sollte, dass das Tarifergebnis zeit- und inhaltsgleich auf die Beamtinnen und Beamten übertragen werden muss, haben CDU und FDP nicht zugestimmt, obwohl die finanzpolitische Sprecherin der FDP, Frau Berroth, öffentlich geäußert hat, dass dies für sie selbstverständlich sein und sie und somit die FDP davon ausgehe, dass das Ergebnis übernommen wird. Sie hat sogar noch einen drauf gesetzt, indem sie ihre, vor Angehörigen der PD Böblingen am 20.01.2011 anlässlich der Jahreshauptversammlung der GdP-Kreisgruppe, gemachte Aussage in der Landtagsdebatte umgekehrt hat und deutlich gegen die Übernahme des Tarifergebnisses gesprochen hat. Soviel zum Thema Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit. Es stellt sich nun natürlich die Frage, welcher gewählten Partei wir im Jahr 2012 eine Gehaltserhöhung verdanken dürfen. Ich sehe noch keine. Der Dank gilt all denen, die sich nun ein Loch in die Mütze freuen und denken, dass die Beamtenbesoldung und Versorgung so richtig geregelt ist. Deutlicher kann man ein Abhängigkeitsverhältnis nicht untermauern. Die GdP wird sich mit aller Macht dafür einsetzen, dass wir hier wieder normale Spielregeln bekommen. Erst werden die Tariflöhne AUSGEHANDELT und zur Not ERSTREIKT und dann auf die Beamten übertragen. Eine Bittstellerrolle haben wir nicht verdient. RSeid  mehr...
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