Gesprächstermine mit der GdP Hamburg sind seitens der Polizeiführung nicht gewünscht. Sieht so ein offener Dialog aus?
Der Polizeipräsident wurde in der Vergangenheit, insbesondere in den vergangenen Tagen stark kritisiert. Herr Jantosch wertet die
aufkommende Kritik gegen sich als Angriff gegen die Polizei. Dass Polizeipräsident und oberste Polizeiführer aber nicht „die Polizei“
sind und in Wahrheit Kritik durch die Polizei geäußert wird, wird hierbei selbstreflexionslos übersehen. mehr
„Jantosch ist ein Diktator“. So berichtete die Mopo in Ihrer heutigen Ausgabe vom 12. August 2010.
In aller Deutlichkeit wird unter anderem auf Missstände in der Führung der Polizei
hingewiesen.
Dass die Stimmung innerhalb der Polizei Hamburg angespannt ist, ist seit längerem bekannt. Wir, die Gewerkschaft der Polizei
Hamburg, haben in den vergangenen Jahren mehrfach darauf hingewiesen. mehr
Der Personalrat der Hamburger Polizei stimmt der überarbeiteten Beförderungsrichtlinie nicht zu, obwohl sich diese endlich an Recht und Gesetz orientiert.
Unter hohem Zeitdruck und mit großem persönlichem Engagement haben die Kolleginnen und Kollegen der ZP eine Beförderungsrichtlinie erarbeitet, die diesmal auch vom Personalamt mitgetragen wird. Diese Richtlinie soll nunmehr endlich die Bundesverwaltungsgerichtsentscheidung aus dem Jahr 2004 und ihre Bestätigung im Beschluss des OVG Hamburg 2010 sowie Art. 33 Abs. 2 GG berücksichtigen. mehr
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat entschieden,
dass sicherungsverwahrte Straftäter frei gelassen werden müssen.
Diese Entscheidung ist ein Hohn für alle bisherigen Opfer und
diejenigen, die es noch werden können.
Wo ist hier der gesellschaftlich übergreifende Aufschrei? Durch
diese Entscheidung wird der Polizei die Verantwortung für die
personalintensive Überwachung dieser Täter zugeschoben. mehr
Sonnenkönig streicht seinen „treuen Beamten“ das Weihnachtsgeld!
Ab A 13 gibt´s keinen Cent mehr, bis A 12 lediglich 710 € und bis A 8 werden es noch 840 €.
Dies sind keine geringfügigen Einschnitte, dies sind massive Kürzungen auf dem Rücken der Beamten in Hamburg, die der Bürgermeister kurz zuvor noch in den höchsten Tönen gelobt hat. Sieht so der Dank aus?
mehr
Erste Reaktion der GdP Hamburg auf die durch den Senat beschlossenen Sparmaßnahmen!
„In der Regierungserklärung hat sich der erste Bürgermeister auch zu
Sparmaßnahmen für alle Hamburger Beamten geäußert. Die geplanten
Einschnitte oder sogar die Streichung des Weihnachtsgelds sind aus Sicht
der GdP sehr schmerzhaft, da es vielen Familien immer mehr zur Deckung
der laufenden Kosten dient.
Leider wurden keine Details zu weiteren Sparmaßnahmen im Bereich der
Polizei Hamburg genannt. Ob es weitere Hiobsbotschaften geben wird,
muss abgewartet werden. Die derzeitige Regierung hat leider gezeigt, dass
alle 7-8 Monate neue Sparpläne aufgelegt werden.“ bemerkte die
stellvertretende Landesvorsitzende der GdP Hamburg, Susanne Söder, auf
die heutige Regierungserklärung in der Bürgerschaft. mehr
Bürgermeister Ole von Beust und Finanzsenator Carsten
Frigge kündigten ein einmalig hartes Sparprogramm für die
Stadt Hamburg an. Trotz aller entgegenstehenden
Versicherungen soll dabei nun auch die Polizei dem
Sparzwang der Politik zum Opfer fallen. Erhöhung der
Lebensarbeitszeit auf 62, Auflösung des Polizeiorchesters und
die noch nicht abzusehenden Auswirkungen eines
Einstellungsstopps sind die bisher angekündigten Einschnitte
im ohnehin angespannten Bereich der Hamburger Polizei. mehr
Keine Mitbestimmung mehr bei Mehrdienstanordnungen im Zusammenhang mit BAO Florian!
Uwe Koßel, Landesvorsitzender der GdP Hamburg bezieht ausdrücklich Stellung: „Unsere Kolleginnen und Kollegen stehen mit dem Rücken an der Wand. Ständige Dienstverschiebungen, ungewisse Dienstgestaltung und unerträgliche Belastungen bringen die Polizeibeamten an den Rand ihrer Möglichkeiten. Viele wichtige Aufgaben bleiben immer mehr auf der Strecke“. mehr
Die polizeilichen Maßnahmen zur Aufklärung der Brände von Kraftfahrzeugen wurden heute (11.05.2010) deutlich ausgeweitet. Trotz erheblicher personeller Engpässe in allen Bereichen der Hamburger Polizei wird eine Vielzahl weiterer Kolleginnen und Kollegen aus dem täglichen Dienst herausgenommen. Damit wird erneut aufgrund politischer Druckausübung in bestehende Dienstzeitregelungen eingegriffen. Nach den zahlreichen einsatz- und personalintensiven Anlässen der vergangenen Wochen wird mit dem „Auspressen“ der Kolleginnen und Kollegen fortgefahren. mehr
Obwohl noch Stimmen im Bereich der Beamten nachgezählt werden mussten, steht das Ergebnis fest. Von den 25 Sitzen des Personalrats der Polizei entfallen zukünftig sieben Sitze auf die GdP.
Sowohl im Bereich der Beamten als auch bei den Arbeitnehmern gewann die GdP Stimmen hinzu, während beide anderen Berufsvertretungen Stimmenverluste hinzunehmen hatten.
Allein bei den Beamten entschieden sich über 430 Kolleginnen und Kollegen mehr für die GdP.