Landesbezirksfrauengruppe

Montag, 19. April 2010

GdP Frauen kandidieren für die Personalräte

Mit unseren Kandidatinnen hat "Frau" nicht auf Sand gebaut, sondern ein stabiles Fundament für eine konsequente Vertretung von Arbeitnehmerinteressen!  mehr

Donnerstag, 15. April 2010

GdP-Frauen kandidieren für die Personalräte

Magdeburg Unterstützt uns bei dieser Aufgabe und wählt am 28. und 29. April 2010 die Listen unserer GdP!  mehr

Sonntag, 7. März 2010

Gute Wünsche zum Internationalen Frauentag

... und dem Kampf um Gleichberechtigung Am 8. März erinnern Frauen daran, dass der Kampf um die Rechte der Frauen immer noch erforderlich ist.  mehr

Dienstag, 12. Januar 2010

Aufruf zur 2. „Meile der Demokratie“ am 16. Januar 2010

Gewerkschaft der Polizei unterstützt die Aktion

Magdeburg Am 16. Januar 2010 jährt sich der Tag der Bombardierung Magdeburgs während des Zweiten Weltkriegs, große Teile der Stadt und insbesondere des historischen Zentrums wurden damals zerstört. Seit mehreren Jahren versuchen neonazistische Kameradschaften im Verein mit rechtsextremen Parteien, das Gedenken der Magdeburger für sich zu vereinnahmen – dagegen gingen in den Vorjahren immer wieder Bürgerinnen und Bürger auf die Straße.  mehr

Dienstag, 12. Januar 2010

Aufruf zur 2. „Meile der Demokratie“ am 16. Januar 2010

Gewerkschaft der Polizei unterstützt die Aktion

Magdeburg Am 16. Januar 2010 jährt sich der Tag der Bombardierung Magdeburgs während des Zweiten Weltkriegs, große Teile der Stadt und insbesondere des historischen Zentrums wurden damals zerstört. Seit mehreren Jahren versuchen neonazistische Kameradschaften im Verein mit rechtsextremen Parteien, das Gedenken der Magdeburger für sich zu vereinnahmen – dagegen gingen in den Vorjahren immer wieder Bürgerinnen und Bürger auf die Straße.  mehr

Donnerstag, 17. Dezember 2009

15 Jahre GdP-Frauen in Sachsen-Anhalt

Ein Grund zum Feiern!?

Heyrothsberge Kaum zu glauben, wie die Zeit vergeht. Am 7. Dezember 2009 jährte sich der Gründungstermin der Landesfrauengruppe der Gewerkschaft der Polizei zum 15. Mal. Das war der Grund für einen Workshop zum Thema „Gleichstellungspolitik und Frauen in der Polizei“.  mehr

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Glückwünsche zu Weihnachten und zum Jahreswechsel

Magdeburg Ein neues Buch, ein neues Jahr - was werden die Tage bringen? Wird's werden, wie es immer war, halb scheitern, halb gelingen? Theodor Fontane. Wir wünschen allen Mitgliedern der GdP, ihren Familien, Angehörigen, Freunden und Bekannten ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr.  mehr

Samstag, 19. September 2009

„Gut, dass es uns gibt!“

Frauengruppe der GdP im Sozialministerium

Magdeburg Ehrenamtliche Gleichstellungsbeauftragte im Polizeibereich war das Thema einer Unterredung mit der amtierenden Landesbeauftragten für Gleichstellung und Frauenpolitik Frau Dr. Baumann am 17. September 2009.  mehr

Dienstag, 31. März 2009

„Keine Politik ohne starke Frauen“.

GdP benötigt dringend Ansprechpartnerin für Frauen- und Gleichstellungsfragen

Welche Lobby haben wir Frauen im Polizeibereich

Magdeburg Seit einem Jahr versucht die GdP mit der Landesbeauftragten für Gleichstellung und Frauenpolitik ins Gespräch zu kommen. Seit Mitte des vergangenen Jahres ist dieser Dienstposten im Ministerium für Gesundheit und Soziales unbesetzt. Er wird nur kommissarisch geführt. Eine inzwischen durchgeführte Ausschreibung hängt im Raum, da man (Mann) seitens der Staatskanzlei eine andere Meinung zur Besetzung des Dienstpostens hat. Das letzte Wort hat der Ministerpräsident.  mehr

Donnerstag, 19. März 2009

„Gut, dass es uns gibt!“

„Keine Polizei ohne starke Frauen“

4. Landesfrauenkonferenz der GdP am 12. und 13. März 2009

Magdeburg/ Halle „Keine Polizei ohne starke Frauen“ Das war das Motto der 4. Landesfrauenkonferenz unserer Gewerkschaft, die am 12. und 13. März im Mercure Hotel in Halle/Peißen stattfand. Auf der Konferenz wurde Viola Wölfer aus der Bezirksgruppe PD Nord, als neue Landesfrauenvorsitzende wieder gewählt. Gleichfalls wurden neben einem Dringlichkeitsantrag der Frauenförderplan beschlossen und der Landesvorstand beauftragt, sich für die Ergänzung des Frauenfördergesetzes LSA einzusetzen.  mehr

Frauenförderplan 12.02.2009.pdfANTRAG Nr 3 FFG LSA.pdfANTRAG Nr 2 FFG LSA.pdf

Auf dem 5. ordentlichen Landesdelegiertentag am 28./29.10.2004 in Halberstadt wurde der Frauenförderplan für den Landesbezirk Sachsen- Anhalt beschlossen.

"Keine Polizei ohne starke Frauen" war das Motto der 3. Landesfrauenkonferenz.

Zum Motto der Landesfrauenkonferenz „Keine Polizei ohne starke Frauen“ machte Frau Sinz-Günzel, Beauftragte für Frauenpolitik und die Gleichstellungsbeauftragte des Innenministerium des Landes Sachsen Anhalt einige Ausführungen.

Sie gab einen kleinen geschichtlichen Abriss über den Einsatz von Frauen in der Polizei überhaupt. Bis zum Jahre 1903 gab es in der Polizei keine Frauen. Erst ab dem Jahr 1903 wurde die erste Frau in der Polizei eingestellt.

Nach dem Ende des 2. Weltkrieges erfolgte eine Aufnahme von Frauen in der uniformierten Polizei. Die Einstellungen blieben jedoch immer noch die Ausnahme. Erst mit der Neugestaltung der Artikel 1 und 2 des Grundgesetzes, Ende der siebziger0/Anfang der achtziger Jahre, erhielt die Gleichberechtigung von Mann und Frau eine neue Rangstellung. Berlin (West) war das erste Bundesland, das ab 1978 immer mehr Frauen der uniformierten Polizei zuordnete.

Männerdomäne Polizeiberuf

Auch in der Deutschen Volkspolizei der DDR blieb der Polizeiberuf eine Männerdomäne.

Mit einem Frauenanteil von 14,85 Prozent beim uniformierten Vollzugsdienst wird der Polizeiberuf auch heute noch von Männern dominiert. Bei Einstellungsverfahren von Frauen in der Polizei werden Argumente verwandt, die einer Einstellung entgegenwirken sollen, wie

- Ausfall durch Familiengründung oder:

- Sie besitzen wenig körperliche Kräfte und sind damit nicht einsetzbar bei Gewalt- und Alkoholstraftaten.

Aber gerade der Einsatz von Frauen bei Gewalt- und Alkoholstraftaten hat gezeigt, dass es mit den Tätern nur zu einem Prozent Gewaltauseinandersetzungen gab. Die Vollzugsbeamtinnen treten gegenüber den Tätern mit mehr Einfühlungsvermögen auf, als ihre männlichen Kollegen.

Durch die Integrierung von Frauen in den Dienstgruppen konnte das so genannte „Männerklima“ abgeschwächt und das allgemeine Verhalten untereinander positiver beeinflusst werden.

Ungeeignet bleibt jedoch der Einsatz von Frauen bei männlichen Ausländern und Zuhältern. Von dieser Tätergruppe werden unsere Polizistinnen auf keinen Fall akzeptiert. Dies hat eindeutig damit zu tun, wie die Frauen in den Ländern geachtet werden. Hier haben viele Länder noch einen Nachholbedarf, besonders die Länder aus dem arabischen Raum.

„Keine GdP ohne starke Frauen!“

Der Landesbezirksvorsitzende der GdP Sachsen Anhalt, Karsten Schmidt leistete einen Beitrag zum Motto der 3. Landesfrauenkonferenz. Er berichtete darüber, dass die GdP Sachsen–Anhalt gegenwärtig ständig damit beschäftigt ist „Botschaften“ von Land und Bund zu verarbeiten. Er beklagte, dass Beförderungen von Beamtinnen und Beamte sowie Höhergruppierungen von Arbeitern und Angestellten zu Fremdwörtern geworden sind.

Das neue Arbeitszeitmodell BSM verglich er mit der Rinderkrankheit BSE. BSM = BSE, nicht nur BSE bringt Wahnsinn! Diesen Vergleich begründete der Landesbezirksvorsitzende damit, dass ein ordentliches Familienleben der Betroffenen nicht mehr möglich ist. Durch den Dienstherren wird die Familie dem Polizeidienst untergeordnet nach dem Motto: „Erst Arbeit-dann Leben!“

Zum Motto „Keine Polizei ohne starke Frauen“ bemerkte Karsten Schmidt, dass es auch „Keine GdP ohne starke Frauen“ geben kann.

Er berichtete darüber, dass sich manche Handlungsweisen einzelner Revierleitern nicht mehr mit übertriebener Vorsicht begründen lassen, sondern sie sind eher mit „arabischen“ Ansichten zu vergleichen. So vertreten Revierleiter Auffassungen wie, dass zwei Polizistinnen keinen gemeinsamen Streifenwagen besetzen dürfen. Kolleginnen dürfen nicht allein auf allgemeine Streife oder Ermittlungen gehen. Sie sind auch ungeeignet dafür, Dienstfahrzeuge zu betanken. Da fragt man sich ernsthaft, was sind das für Dienstvorgesetzte, was ist das für eine Einstellung unseren Kolleginnen gegenüber, die manchmal mehr leisten müssen als ihre männlichen Kollegen?

Weiter im Regen ohne Jacke

Ein weiteres Thema war die Dienstuniform. Der Schnitt ist nicht gerade frauenfreundlich. Ein Beispiel dafür ist auch die dienstlich gelieferte Pelzmütze.

Zu den schon seit Jahren erkämpften Regenjacken sagte Karsten Schmidt, dass er auf Anfrage, wann die neuen Regenjacken ausgegeben werden, er die Antwort erhielt, dass erst die grünen Uniformanoraks aufgebraucht werden müssten. Erst dann würden die neuen Regenjacken ausgegeben. Unserer Polizistinnen und Polizisten in Sachsen-Anhalt können sich also weiter darauf einstellen, dass sie, auch wenn die Regenjacken vorhanden sind, noch ein paar Jahre weiter nass werden.

In der anschließenden Diskussion meldeten sich verschiedene Kolleginnen zu Wort. Zum Einen klagten sie darüber, dass bei vielen Frauen Ängste darüber existieren, Aufgaben in der GdP wahrzunehmen. Andere wiederum können die aufgewendete Freizeit für die GdP-Arbeit noch nicht mit Beruf, Haushalt, Kinder und Familie unter einen Hut bringen.

Hier hat unsere Gewerkschaft noch ein großes Aufgabenfeld.

Angesprochen wurde auch die Thematik der Austritte aus der GdP. Durch die Umstrukturierung und evt. Entlassung aus der Polizei gehen uns viele Gewerkschaftsmitglieder verloren.

In der weiteren Veranstaltung wurde klargestellt, dass Tarifbeschäftigte entsprechend ihrer Tätigkeit eingruppiert sind und ein Recht auf Einsichtnahme besitzen. Unsere Tarifbeschäftigten, sollten selbst mal kritisch prüfen–stimmt meine jetzige Tätigkeit mit der gegenwärtigen Tätigkeitsbeschreibung überhaupt noch überein, da die Vergütungsgruppe aus der anschließenden Tätigkeitsbewertung hervorgeht.

Neuer Landesfrauenvorstand gewählt

Der Bericht der Mandatsprüfungskommission ergab, dass die Landesfrauenkonferenz beschlussfähig ist.

An dieser Stelle wurden die scheidenden Mitglieder des Vorstandes der Landesfrauengruppe Marion Beau und Regina Jacobi von der Vorsitzenden mit einem herzlichen Dankeschön für ihre geleistete Arbeit und einem Blumenstrauß verabschiedet.

Der Vorstand der Landesfrauengruppe wurde entlastet und es erfolgte die Aufstellung der Kandidatinnen und die Wahl des neuen Vorstandes.

Durch die Delegierten wurden verschiedene Kandidatinnen vorgeschlagen.

In einer offenen Wahl wurden fünf Stellvertreterinnen gewählt, Cornelia Schiergott, Marion Herrmann, Elke Bader, Martina Bader und Monika Spazek.

Von den Delegierten wurde mit überwiegender Mehrheit Viola Wölfer zur neuen Vorsitzenden der Landesfrauengruppe gewählt.

Als Antrag an die 3. Landesfrauenkonferenz wurde die abgeänderte Neufassung des Frauenförderplanes Sachsen Anhalt verlesen und durch die Delegierten einstimmig angenommen.

Die neue Vorsitzende der Landesfrauengruppe Viola Wölfer hielt ihr Schlusswort. Sie richtete an ein Dankeschön an alle, die die 3 Landesfrauenkonferenz zu einem Erfolg werden ließen, an einzelne Kolleginnen für die bereits geleistete Arbeit für die Frauengruppe und beendete die Konferenz.

Vorstand der Landesfrauengruppe


Vorsitzende

Kolln. Viola Wölfer,
BG PD Nord
RK Quedlinburg, Kriminaldienst
GdP-Phone 01520/8871115


erste stellv. Vorsitzende und verantw. für DGB- und Gleich- stellungsarbeit,

Kolln. Beate Berndt
RED PRev. AK Salzwedel
GdP-Phone:
01520/8857339


Stellvertretende Vorsitzende und verantwortlich für Seminare und Veranstaltungen.

Kolln. Martina Bader
BKS Heyrothsberge
GdP-Phone:
01520/8867943


Stellvertretende Vorsitzende und verantwortlich für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,

Kolln. Marion Herrmann,
MI LSA, Referat 25.4
GdP-Phone:
1520/8871281


Stellvertretende Vorsitzende und verantwortlich für die Bezirks- Frauengruppen und die Arbeitsgruppe Bund/ Land

Kolln. Kerstin Pfrepper
RED PR Saalekreis
GdP-Phone:
01520/8860197