Angesichts der Diskussion um Standorte zukünftiger Dienststellen und Behörden forderte Heinz Müller (SPD) den Einklang mit kommunalen Strukturen. Er stellte aber auch dar, dass für ihn die finanziellen Auswirkungen der Polizeistruktur auf den Tisch gehören.
Frage von Klaus Wils: „Sind wir eine Präsenzpolizei, die sich mit ihren Streifenwagen in der Öffentlichkeit noch zeigt, oder eine Notfallpolizei, die nur kommt, wenn sie gerufen wird?“ Wils weiter: „Wir könnten unsere Aufgabe nicht mehr richtig wahrnehmen, wenn diese Reform kommt. Es ist jetzt schon zu wenig Personal da“
Michael Silkeit (GdP) erkennt in dem neuen Regelwerk einen geplanten Rückzug aus der Fläche des Bundeslandes, was in Vorpommern gerade mit Blick auf die Neonazi-Szene gefährlich sei. „Wenn ihr wollt, dass wir im Land mit 4400 Einsatzkräften auskommen, dann erklärt uns, was in Zukunft für Aufgaben wegfallen“, appellierte er an die Landesregierung.