Unter dem Motto „SOS - Schutzleute ohne Schutz“ fand im fernen Potsdam die 13. Bundesjugendkonferenz der GdP statt. Dem Ruf dorthin folgten auch 14 Teilnehmer von der Jungen Gruppe Niedersachsen, wobei die Kollegin Dorothee Köhler von der ZPD in der Verhandlungsleitung einen hervorragenden Job gemacht hat.
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Junge Gruppe aus Niedersachsen mit dem Landesvorsitzenden Bernhard Witthaut (untere Reihe 1. v. l.) und dem scheidenden Bundesjugendvorsitzenden Sascha Göritz (obere Reihe 4. v.r.) bei der 13. Bundesjugendkonferenz 2010 in Potsdam
Fotos: Tim Gelineck, JG HB |  |
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Nach der Begrüßung durch den bisherigen Bundesjugendvorsitzenden Sascha Göritz, der aus Altersgründen nicht wiedergewählt werden konnte, nahm die Konferenz ihren Lauf. Wenig später kam es zu Neuwahlen zum geschäftsführenden Bundesjugendvorstand, der für die nächsten vier Jahre die Politik für über 30.000 junge Polizeibeschäftigte in der GdP auf der Bundesebene verantwortlich ist. Der Kollege Fabian Heike aus Oldenburg fand mit dem besten Wahlergebnis (92%!) aller acht Vorstandsmitglieder als Bundesjugendkassierer den Rückhalt der 111 Delegierten. Zur neuen Bundesjugendvorsitzenden wurde die 29jährige Sabrina Kunz aus Rheinland-Pfalz gewählt.
SOS - Schutzleute ohne Schutz
In seiner Abschiedsrede machte Göritz deutlich, dass bei allen Entwicklungen des Föderalismus und dem Auseinanderdriften der Länder die Landesbezirke der GdP zusammenstehen und -handeln müssen und werden!
Gewalt im Sport
Die Junge Gruppe Niedersachsen setzte sich u. a. dafür ein, dass für das Phänomen ‚Gewalt im Sport’ Lösungen mit gesamtgesellschaftlichem Ansatz entwickelt und dass bei der ständig steigenden Einsatzbelastung im Rahmen von geschlossenen Einsätzen Konzepte entgegengestellt werden, die dafür sorgen, dass die Belastung wieder auf ein normales Maß zurückgeführt wird.
CASTOR-Einsätze
Top aktuell brachte der Landesjugendvorstand seine Forderungen in Sachen Atomtransporte ein:
- Die Junge Gruppe fordert, den ausgehandelten Atomkonsens und –ausstieg aufrechtzuhalten.
- Atomtransporte sind nur durchzuführen, wenn die Behälter zu ihrem endgültigen Bestimmungsort gebracht werden.
- Bis zur endgültigen Bestimmung eines Endlagers sind daher Transporte nicht automatisch in das Zwischenlager nach Gorleben, sondern an dezentralen Standorten einzulagern. Hierbei ist die Auswahl von Standorten am Bedarf im Zusammenhang mit kurzen Transportstrecken auszuwählen.
SG / Red
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