Frankfurt am Main in der Hand der Jungen Gruppe Niedersachsen…

Auch in diesem Jahr bot und bietet die Junge Gruppe Bund wieder zahlreiche interessante und abwechslungsreiche Seminare für alle jungen Kollegen und Kolleginnen an.
Der Auftakt der Seminarreihe 2009 begann mit dem Seminar S1- Ausländerrecht und Dokumentenfälschung in Steinbach bei Frankfurt am Main.
Aufgrund der großen Nachfrage im vergangenen Jahr, kam es in diesem Jahr zu einer Neuauflage des Seminars.
Auch diesmal reisten die Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet an, wobei mit 10 niedersächsischen Teilnehmern die Junge Gruppe Niedersachsen die stärkste Fraktion bildete.
Augenzwinkernd kann man daher sagen, wir Niedersachsen hatten die Zügel fest in der Hand.

Als Seminarörtlichkeit wurde seitens der Jungen Gruppe Bund wiederum die Bildungsstätte der IG Bau in Steinbach/Taunus gewählt, weil sich hier optimale Voraussetzungen für ein Seminar hinsichtlich Räumlichkeiten mit entsprechender Ausstattung, Unterkunft, Verpflegung und verkehrsgünstiger Anbindung finden.

Das Seminar ging vom 26.bis 28.01.2009.
Um die Teilnehmer auf die großen Themen Ausländerrecht und Dokumentenfälschung einzustimmen, war am ersten Tag selbständiges Arbeiten gefragt. In kleineren Gruppen beschäftigten sich die Kollegen und Kolleginnen mit der Thematik “ Deutschland ein Transitland! “.
Neben der Definition und den Charakteristiken der Begrifflichkeit Transitland, waren hier insbesondere die sich daraus ergebenden Probleme darzustellen. Besonderes Augenmerk sollte hierbei auf die unterschiedlichen Erscheinungsformen der Kriminalität von Ausländern und deren Bekämpfung in Deutschland und innerhalb der EU gelegt werden. Intensiver in den Focus der Betrachtung rückte dabei auch die irreguläre Migration in Europa.
Die Gruppenergebnisse wurden abschließend dargestellt und in einer regen Diskussionsrunde besprochen.

Natürlich sollte der Spaß an der Sache auch nicht zu kurz kommen. So konnten sich die Teilnehmer bei einer Kegelpartie oder Billard und dem einen oder anderen Bierchen in den Schankräumlichkeiten der Bildungsstätte näher kennen lernen.
Für die folgenden Tage standen wieder fachlich kompetente und praxisversierte Kollegen des PP Frankfurt zur Verfügung.
Anschaulich stellten diese wieder die Thematiken des Ausländerrechts und der Dokumentenfälschung dar und waren wie immer offen für sämtliche Fragen und Diskussionen.
An dieser Stelle möchten wir uns daher bei den Kollegen Hessel und Pöhlmann für ihre gelungenen Vorträge bedanken.

Ich denke ich kann an dieser Stelle für alle Teilnehmer sprechen, wenn ich sage, dass die drei Tage in Steinbach sehr interessant, informativ und kurzweilig waren. Allerdings zeigte sich auch, dass die Themen Ausländerecht und Dokumentenfälschung in den einzelnen Bundesländern ein unterschiedliche Bewertung hinsichtlich der Aus- und Fortbildung erfahren.
So gehören in den südlichen Bundesländern ein persönlicher Fahndungsblock und ein Laptop mit Fingerabdruckscan zur Fast-ID offensichtlich zum Standard polizeilicher Ausstattung.
Auch sei das Thema Dokumentenfälschung dort ein wichtiger Bestandteil der Prüfungen innerhalb des Polizeistudiums.

Die Junge Gruppe der GdP wird diese Thematik daher näher durchleuchten und zum Anlass nehmen, einen einheitlichen Forderungskatalog für alle zu erstellen.

HD
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