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Eine besondere Auszeichnung für Konrad Freiberg (re.): als besonderer Freund der Kreisgruppe bekommt er die Unikats-Ehrenplakette durch den Braunschweiger KG-Vorsitzenden Matthias Langemann (li.) überreicht. [Fotos (3): Langemann, Holze] | ||
Ein Teil der Ehrengäste (vorderer Tisch v.l.): Klaus-Peter Bachmann (MdL), Manfred Peditschek (SPD-Fraktionsvorsitzender BS), Jörg Radek (Bundesvorstand), Bernhard Witthaut (GdP-Landesvorsitzender), Hartmut Tölle (DGB-Landesvorsitzender – verdeckt), Horst-Udo Ahlers (PP a.D. und ehemaliger GdP-Landesvorsitzender). | ||
Der Braunschweiger Ratsvorsitzende Karl Grziwa überbringt die Grüße des Rates und des OB der Stadt Braunschweig an die anwesenden Gäste. | ||
Die beiden Braunschweiger Mitglieder des Bundestages (MdB) Carola Reimann (SPD) und Florian Bernschneider (FDP) sowie alle sechs Braunschweiger Abgeordneten des Nds. Landtages (MdL´s) waren ebenfalls eingeladen. Wegen der Bundestagssitzung waren die MdB´s verhindert und von den MdL´s war einzig Klaus-Peter Bachmann (SPD) anwesend.
Aus der Polizei waren etliche Vertreter der Polizeidirektion sowie anderer Dienststellen anwesend, u.a. die PI-Leiterin Cordula Müller.
Die Hauptredner Hartmut Tölle und Konrad Freiberg kritisierten die Politik, die die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes für die Verfehlungen in Wirtschaft und Politik, die zu der Finanz- und Wirtschaftskrise geführt hätten, wieder einmal bluten lassen wollten. Auch seien die Steuerentlastungen in dieser Phase und in dieser Höhe kontraproduktiv und würden die öffentlichen Leistungen und Handlungsmöglichkeiten in den Ländern und Kommunen stark beschneiden. Konrad Freiberg ging dann noch sehr intensiv auf das Thema Afghanistan und die neue Strategie ein. Dabei bemängelte er, dass das Polizeikontingent erhöht werden soll und dass die dort dann eingesetzten Kolleginnen und Kollegen mit den auszubildenden Afghanen auf Streife gehen sollen. „Das ist keine Polizeiausbildungsaufgabe, sondern erinnert an paramilitärische Verfahrensweise", so Freiberg. Weiter riss er die Themen Gewalt gegen Polizei und Gewalt beim Fußball an und forderte in diesem Zusammenhang eine gerechtere Bewertung polizeilicher Arbeit ein.
Nach diesen beiden Redebeiträgen meldete sich Udo Ahlers zu Wort und äußerte deutliche Kritik an der Vorteilsnahme durch MP Wulff. Kleine Beschäftigte der Verwaltung würden kriminalisiert und beim Ministerpräsidenten würde die Staatsanwaltschaft ohne Ermittlungen vermelden, dass kein strafbarer Vorwurf zu machen sei. Alle Reden wurden mit starkem Applaus bedacht.
Nach ca. eineinhalb interessanten Stunden ging es in den gemütlichen Teil mit vielen interessanten Gesprächen über.
ML