Keine Reduzierung bei den Neueinstellungen!
Die Junge Gruppe der GdP Niedersachsen nimmt mit großer Sorge wahr, dass bei geplanten Sparmaßnahmen seitens der Landesregierung mit dem Gedanken gespielt wird, bei den Neueinstellungen zum 01.10. eines Jahres nicht die notwendigen 550 neuen Kolleginnen und Kollegen einzustellen, sondern diese Zahl um bis zu 150 nach unten zu korrigieren.
Dieses Gedankenspiel ist ein Spiel mit dem Feuer!
Wer weiß, dass die Polizei Niedersachsen in dem nächsten Jahrzehnt an die 60 Prozent der Beschäftigten in den verdienten Ruhestand überführt, der muss schon heute dafür sorgen, dass zumindest nach dem Bedarf eingestellt wird und dieser liegt nach den Berechnungen des Innenministeriums eben bei 550 neuen Polizeibeamten.
Wer sich morgen nicht die Augen reiben will, dass man bei geringeren Schulabgangszahlen in den nächsten Jahren nicht mehr eine ausreichende Zahl von geeigneten jungen Menschen für unseren Polizeiberuf finden und begeistern kann, muss schon heute verantwortungsvoll und zukunftsorientiert handeln. Den Polizeibeamten von morgen kann man sich weder auf die Schnelle schnitzen, noch auf dem Arbeitsmarkt später „einkaufen“.
Wer auch morgen junge, engagierte und gut ausgebildete Polizistinnen und Polizisten auf seinen Straßen haben will, muss sie heute nach Bedarf einstellen, vom ersten Tag an bezahlen und ausbilden.
Die Attraktivität des Polizeiberufes in Niedersachsen nimmt im bundesweiten Vergleich immer weiter ab. In dieser Konkurrenzsituation gewinnt es immer mehr an Bedeutung, ein attraktiver Arbeitgeber zu sein. Die Abwanderung junger, motivierter Niedersachsen in andere Bundesländer kann nicht dadurch gestoppt werden, dass die Einstellungszahlen reduziert werden – qualifizierter Nachwuchs muss hier eingestellt werden.
Die Junge Gruppe (GdP Niedersachsen) wird dafür einstehen und kämpfen!
News vom 30.06.2010 >>>
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