

11. Januar 2008 (Presseerklärung)
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| 2. Januar 2008 JUNGE GRUPPE schon seit 1968 aktiv! Gemäß § 24 der Satzung der Gewerkschaft der Polizei, Landesbezirk Niedersachsen, besteht zur Förderung derJugendarbeit eine JUNGE GRUPPE. Die Mitglieder der Gewerkschaft der Polizei bis zum vollendeten 30. Lebensjahr bilden die JUNGE GRUPPE. Maßgeblich für die Organisation sind die Zusatzbestimmungen für die JUNGE GRUPPE. |
| Junge Gruppe der GdP Niedersachsen zum Thema Jugendgewalt Das Thema muss ernsthaft diskutiert werden Populismus und Aktionismus ist weder angemessen noch sinnvoll Hannover, 08. Januar 2008: Mit Sorge und Unbehagen verfolgt die Junge Gruppe Niedersachsen, die Jugendorganisation der Gewerkschaft der Polizei (GdP) die derzeit in den Medien vorangetriebene Diskussion rund um die Jugendkriminalität und den damit einhergehenden Vorschlägen zum Jugendstrafrecht, Erziehungs-camps und dem wieder entdeckten Ordnungsbegriff. Unbehagen vor allem, weil es vorrangig die wahlkämpfenden Politiker sind, im Vordergrund der hessische Ministerpräsident Roland Koch, die das Thema für die Öffentlichkeit entdeckt haben und lebendig halten. Man muss sich fragen, welches Thema gekommen wäre, wenn es nicht das erschreckende Ereignis in der Münchener U-Bahn gegeben hätte. Hier bleibt ein fader Geschmack der politischen Beliebigkeit von gesellschaftlichen Themen. Gestern waren es verwahrloste Kinder, heute kriminelle Jugendliche und wenn morgen wieder ein Mindestlohn gefordert wird, die Gefahr für den Wirtschaftsstandort Deutschland mit seinen Arbeitsplätzen. Sorge, weil die Vergangenheit es oft genug gezeigt hat, dass, wenn der Focus der mediengesteuerten Öffentlichkeit nicht mehr auf der Jugendkriminalität liegt, das Thema genauso in den Hintergrund tritt wie viele andere vorher. Am Ende sind es wieder die Polizistinnen und Polizisten, die vor das Loch geschoben werden, wenn es gilt, erkannte Missstände zu beheben. Doch dabei verkennt man, dass die Polizei allenfalls Probleme bzw. Brennpunkte erkennen und kurzfristig darauf reagieren kann. Nur gesamtgesellschaftlich lassen sich solche Angelegenheiten nachhaltig umsteuern und verändern. Mit adhoc-Arbeitsgruppen und Runden Tischen allein ist das jedenfalls nicht zu machen. Es ist sicherlich ganz spannend, darüber nachzudenken, ob schwerstkriminelle Jugendliche nach dem Jugendstrafrecht 10 oder 15 Jahre weggesperrt werden. Doch ist das nicht eine Phantomdiskussion, die sich mit Extremen und nicht mit der schrecklichen Normalität der Delinquenz von Jugendlichen beschäftigt? Um die Ernsthaftigkeit in die Diskussion zurückzubringen, fordert die Junge Gruppe der GdP die Politiker auf, das Thema auf die Zeit nach den Landtagswahlen zu verschieben. Aber wahrscheinlich ist die Verteilung von politischen Posten dann wichtiger. Bis dahin heißt es aber, nicht jeden Tag eine neue „Sau durchs Dorf zu treiben“ und mit von Populismus geprägtem Aktionismus Ideen aufzustellen, von denen Experten sagen, dass sie nicht sinnvoll sind. Die Junge Gruppe der GdP hält fest, dass es für das gesellschaftliche Zusammenleben genug Regeln gibt. Diese Regeln müssen aber auch überwacht werden. Und das kann in unserem Rechtsstaat nur die Polizei. Daher darf es keine Reduzierung von Polizeipersonal mehr geben und keine aufgabenfremde Tätigkeitsübertragung! Gerade in Hessen ist ein Personal- und Stellenabbau bei der Polizei festzustellen. Dort werden auch Polizeiwachen geschlossen. Gleichzeitig muss aber auch klar sein: Jugendlicher zu sein, darf kein Freibrief bedeuten, Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten zu begehen. Hier gilt es, den jungen Menschen noch mehr als bisher vor allem zeitnah aufzuzeigen, welche Konsequenzen ihr Verhalten für sie selbst, z.B. durch Bestrafung, aber auch für das Opfer, für den Geschädigten oder die Gesellschaft hat. Hier ist es sicherlich sinnvoller, unter professioneller Begleitung wirkliche Sozialarbeit oder soziale Wiedergutmachungsprojekte zu leisten als sich in einem vermeidlichen Erziehungscamp von Erwachsenen anschreien zu lassen! |
| BG Oldenburg: Herbstfest der Jungen Gruppe |
Es hatte einige Mühen gekostet, doch seit dem 7. März 2007 ist nun auch im Bezirk Oldenburg die Junge Gruppe der GdP wieder aktiv. Nach der Neuorganisation im Jahre 2004 fehlte ein wichtiger Baustein in der Bezirksgruppe Oldenburg, der nun geschlossen werden konnte. Walter Meinders hatte sich an die Arbeit gemacht und für die Bezirksgruppe nach Mitgliedern gesucht, die die Junge Gruppe wiederbeleben könnten. Mit Fabian Heike hat er nun einen Sprecher gefunden, der auf der ersten Sitzung der Jungen Gruppe gewählt wurde. Er ist aber nicht allein, wenn es um die Belange der Jungen Gruppe geht: Eileen Spielmann, Birte Heimberg und Malte Wiggers stehen als weitere Ansprechpartner zur Verfügung. Jörg Mildahn |
12. GdP-Bundesjugendkonferenz Bundesjugendvorsitzender Sascha Göritz mit großer Mehrheit wiedergewählt Berlin/Potsdam. Einen neuen Geschäftsführenden Bundesjugendvorstand wählten die Delegierten der 12. Bundesjugendkonferenz der JUNGE GRUPPE in der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Potsdam. Zum Bundesjugendvorsitzenden wurde Sascha Göritz (Niedersachsen) wiedergewählt. mehr auf der Bundesseite>> Foto: Rüdiger Holecek |