JAV bei der Polizei

Mehr als 3200 Auszubildende gibt es aktuell bei der Polizei in NRW, einschließlich der 1100 Kommissaranwärterinnen und -anwärter, die jedes Jahr ein Bachelor-Studium für den Polizeivollzugsdienst begonnen haben. Für sie gibt es nicht nur eine Hauptjugend- und Auszubildendenvertretung der Polizei im Innenministerium (PHJAV), sondern auch eine örtliche JAV in den zehn Ausbildungsbehörden, denen die angehenden Polizeibeamtinnen und -beamten zugeordnet sind, und im LZPD in Duisburg. Weil Studium oder Berufsausbildung bei der Polizei in der Regel drei Jahre dauern, läuft die Amtszeit nicht, wie bei den Betriebsräten, vier Jahre, sondern nur zwei. Dadurch soll sichergestellt werden, dass sich möglichst viele während ihrer Ausbildung an der JAV-Arbeit beteiligen.

Ziel der JAV bei der Polizei ist, wie in anderen Betrieben und Behörden auch, die Lösung konkreter Probleme, die sich während der Ausbildung oder dem Bachelor-Studium ergeben. Von den Lern- und Arbeitszeiten bis zu Unterbringungsproblemen. Auch die Hilfe bei Konflikten mit Vorgesetzten gehört immer wieder dazu. Eine enge Zusammenarbeit zwischen der JAV und dem Personalrat ist deshalb wichtig.

"Wir für Euch" unter diesem Motto treten die Kandidatinnen und Kandidaten der GdP bei den JAV-Wahlen an. Ein Motto, das offensichtlich überzeugt. Im Mai 2011 fielen 91 der 99 Mandate in den zwölf JAV/PHJAV-Gremien an die GdP.

Name und Anschrift aller JAV-Mitglieder vor Ort gibt es bei den Kreisgruppen der GdP und bei der Jungen Gruppe.


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