„Wir lassen niemanden in der Kälte stehen“, äußerte GdP-Vorsitzender Michael Mertens und erläuterte den Sinn der Aktion.
„Vor allem für unsere Kolleginnen und Kollegen im Wach- und Wechseldienst und des Verkehrsdienstes, die bei jedem Wetter draußen Dienst tun, wird die Situation ohne brauchbare Wintermützen frostig sein, wenn es wieder zu einem ähnlichen Kälteeinbruch kommt, wie im vergangenen Jahr.“
Auch der stellvertretende Landesvorsitzende, Peter Hugo, zeigt sich verwundert darüber, dass das Innenministerium trotz zahlreicher Vorstöße der GdP dieses
Problem bislang nicht gelöst hat. „Die Russenmütze, die das Ministerium zur Verfügung stellt, ist keine Alternative. Damit machen wir uns in der Öffentlichkeit nur lächerlich“, sagte Peter Hugo „Andere Bundesländer sind da längst weiter und haben ihre Polizisten mit ähnlichen Wintermützen ausgestattet, wie sie jetzt von der GdP zur Verfügung gestellt werden.“
Mangels Alternative konnte der Leiter der Kreispolizeibehörde Rhein-Erft-Kreis,
Landrat Werner Stump, für die Polizisten des Kreises nur die teure und wenig
geliebte Russenmütze bestellen. „Das war lobenswert“, so Michael Mertens.
„Allerdings findet die Russenmütze keine Akzeptanz, sie ist für unsere Breitengrade
zu warm und vollkommen unpraktisch. Ganz davon zu schweigen, dass sie deutlich
teuerer ist.“
Landesweit wird die GdP in den kommenden Tagen 5000 Wintermützen verteilen. Damit die Polizisten mit der neuen Mütze für die Bürgerinnen und Bürger gut erkennbar sind, befindet sich vorne auf der Mütze deutlich sichtbar der Schriftzug „Polizei“.