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18. Februar 2012

Informationen zur Einsatzverpflegung Karneval

Konsequenzen der gestrigen (16.02.2012) Erkrankung von Einsatzkräften nach der Essenseinnahme.

  • Die zum Transport und zur Ausgabe der Speisen verwandten Behälter werden als eine mögliche Ursache für das Verderben der Speisen vorsorglich aus dem Verkehr gezogen.
  • Die bei der Essensausgabe eingesetzten Kräfte werden in den weiteren Karnevalseinsätzen nicht mehr eingesetzt.

Als erste Maßnahmen zur Identifizierung der Ursache und zur Vorbeugung für die folgenden Einsätze wurden mehrere Lebensmittelproben den Lebensmittelkontrolleuren der Stadt Köln übergeben, die diese einem Institut zur Prüfung übergeben haben. Eine veranlasste Kontrolle in der Küche des beauftragten Caterers führte durch die Lebensmittelüberwachung zu keinen Beanstandungen.

Da die Unbedenklichkeit des Küchenbetriebs durch die Kontrolleure der Lebensmittelüberwachung attestiert wurde, wurden die o.g. Maßnahmen für das weitere Catering getroffen, um allen Eventualitäten vorzubeugen.

Während des Einsatzes „Eröffnung des Straßenkarnevals“ in Köln klagten eingesetzte Kräfte über Übelkeit, Bauchschmerzen und Durchfall. Nach ersten Ermittlungen wurden alle Kräfte, die diese Symptome zeigten, an der Verpflegungsstelle „Perlengraben“ und dort an einer der drei eingerichteten Ausgabestellen verpflegt. Einsatzkräfte, die aus der gleichen Lebensmittelcharge an anderen Verpflegungsstandorten verpflegt wurden, zeigten keinerlei Symptome. Die betroffenen Kolleginnen und Kollegen wurden ärztlich versorgt. Nach bisherigen Erkenntnissen sind ca. 80 Polizeibeschäftigte dienstunfähig, davon 16 aus dem Polizeipräsidium Köln.

Gerüchte, Vergleichbares habe sich auch im Rahmen eines gestrigen Karnevalseinsatzes in Düren ergeben, haben sich als falsch herausgestellt.

Polizeipräsident Wolfgang Albers und der Einsatzleiter Polizeidirektor Peter Römers wünschen allen betroffenen Kolleginnen und Kollegen eine alsbaldige Genesung."

(PP Köln, Intranet)

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