Die Forderungen der GdP zum Landeshaushalt wurden kurz durch den Vorsitzenden Lorenz Rojahn dargestellt. (zu den Haushaltsforderungen) Wichtigste Themen sind die im Koalitionsvertrag festgelegte Wiedereinführung der Ruhegehaltsfähigkeit der Polizeizulage und eine Berücksichtigung des hohen Frauenanteils bei den Einstellungen in der belastungsbezogenen Kräfteverteilung. Hier muss berücksichtigt werden, dass durch Erziehungszeiten vermehrt Personal ausfällt.


Ein weiteres Problem ist die Belastung in den Einsatzhundertschaften. Ein erlassfreies Wochenende im Monat steht schon jetzt nur auf dem Papier und der Personalabbau in den anderen Bundesländern wird die Belastung der NRW-Hundertschaften, die im ganzen Bundesgebiet zur Unterstützung angefordert und eingesetzt werden, noch weiter verschärfen.
Im Tarifbereich muss der Stellenabbau gestoppt und umgekehrt werden, denn die Überalterung wird auch im Tarifbereich in den nächsten Jahren negative Auswirkungen haben.
Last but not least steht die Forderung nach Angleichung der Jahressonderzahlungen an das Bundesrecht. Das sogenannte Weihnachtsgeld wurde 2003 analog dem Bundesrecht auf 30 Prozent gesenkt und soll nun dem Bundesrecht angepasst werden.
Ein weiterer Themenschwerpunkt war die Vorbereitung zum Bezirksverbandstag, der am 15. März 2012 in Münster durchgeführt wird. Zu Gast sind der geschäftsführende Landesvorstand und die GdP Kandidaten zur Wahl des Polizeihauptpersonalrates werden sich vorstellen.

Klaus Büscher vertritt in den nächsten zwei Jahren die Interessen des Bezirksverband Münster im GdP Landesvorstand.