|
Unsere Einsatzhundertschaften sind seit geraumer Zeit In Mecklenburg-Vorpommern im G8-Einsatz eingebunden. Bei hochsommerlichen Temperaturen ist es nicht verwunderlich, dass mehr getrunken wird als im Winter. Einige Kollegen beklagten, dass die bereit gestellten Getränke nicht ausreichen, den Durst zu löschen. Knappheit mache sich breit und das bei einem 18 Stundentag. Davon werden 12 Stunden Dienst in Heiligendamm absolviert. Hinzukommen jeweils eineinhalb Stunden An- und Abfahrt von den Unterkünften zum Einsatzort. "Da muss die Logistik stimmen," wird geäußert, was offensichtlich nicht der Fall ist.
Der Geschäftsführer der Landes-GdP Karl Hermann Rehr ist etwas entrüstet: "Wenn zur Sicherung Heiligendamms 11 Millionen Euro für den Bau eines Sicherungszaunes ausgegeben werden, dann muss es auch für Getränke reichen."
Morgen will die Polizeiführung von Kiel zu den Einsatzkräften fahren, um die Lage zu überprüfen. Ein Einsatzführer spielte die Klagen herunter und meinte, dass die meisten Kolleginnen und Kollegen zufrieden seien und sich nur wenige beschweren.
|