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Gruppenbild der Teilnehmer der 10. Bundesseniorenkonferenz in Potsdam | © © GdP-BW 2026 - Kay Herschelmann / alle Rechte vorbehalten
© GdP-BW 2026 - Kay Herschelmann / alle Rechte vorbehalten

22.02.2026

Erfahrung trifft Zukunft
– 10. Bundesseniorenkonferenz der Gewerkschaft der Polizei in Potsdam

Seniorengruppe

Alle vier Jahre treffen sich satzungsgemäß die Senioren zu ihrer Bundesseniorenkonferenz, dieses Mal fand die Veranstaltung zum 10. Mal vom 23. bis 24. Februar 2026 in Potsdam statt.

Ein Faktencheck bringt es an den Tag, von den rund 212.000 Mitgliedern der GdP gehören knapp 37.000 der Seniorengruppe an, was bundesweit einem Anteil von 17,3 Prozent entspricht, anders in Baden-Württemberg, hier ist der Seniorenanteil über 20 Prozent. 

111 Delegierte waren zur Konferenz eingeladen, 107 waren anwesend, darunter die 7 baden-württembergische Delegierten Alois Niecholat (BG Offenburg), Wolfgang Schmidt (BG Aalen), Uli Decker (BG PTLS), Hans-Jürgen Kirstein (BG Ravensburg), Roland Nussbauer (BG Freiburg), Walter Burkhard (BG Stuttgart) und Martin Peuthert (BG Pforzheim). Martin Zerrinius,  GdP-Landesseniorenvorsitzender, war als Mitglied des Bundesseniorenvorstandes ebenfalls mit dabei.

Eine umfangreiche Tagesordnung erwartete die Teilnehmenden. Bei der Totenehrung wurden den verstorbenen Kollegen Hans-Jürgen Obermeier (Bepo Göppingen), Werner Fuchslocher (PP Stuttgart) und Wolfgang Theisz (PP Ludwigsburg) aus Baden-Württemberg gedacht. Aus den Bundesseniorenvorstand wurde mehrere Kollegen aus verschiedenen Landesbezirken verabschiedet, ebenso unser ehemalige Landesseniorenvorsitzender und Bundesseniorenschriftführer Werner H. Fischer (Bad Krozingen), der aus persönlichen Gründen leider nicht anwesend sein konnte.

Anja Piel (DGB) | © © GdP-BW 2026 - Kay Herschelmann / alle Rechte vorbehalten
Anja Piel (DGB) © GdP-BW 2026 - Kay Herschelmann / alle Rechte vorbehalten

Grußworte sprachen der GdP-Bundesvorsitzende Jochen Kopelke, Dr. Regina Görner, Vorsitzende der BAGSO sowie Anja Piel, das für Seniorenangelegenheiten zuständige Mitglied des Geschäftsführenden DGB Bundesvorstandes. In seiner Rede ging Ewald Gerk auf die Bedeutung des Ehrenamtes ein und verdeutlichte die Bedeutung am Beispiel eines Generalstreiks Ehrenamt. Die Auswirkungen, wenn Großeltern streikten und einen Tag nicht die Enkel betreuen würden, was dies für die Arbeitswelt für Folgen haben würde, wenn sich die Eltern selbst kümmern müssten. 

Diszipliniert wurden sowohl die Personenwahlen, als auch die Anträge abgearbeitet, wobei die Wahlen per OpenSlides digital und die Abstimmungen über die Anträge per Kartenzeichen, also Analog, erfolgte.

Der neue Bundesseniorenvorstand ist personell der alte, wobei die Anzahl der Beisitzer um einen erweitert wurde. Alter und neuer Bundesseniorenvorsitzender ist Ewald Gerk (LV Hessen), seine Stellvertreterin ist Gundula-Thiele-Heckel (LV Hamburg),  Schriftführer wurde Roland Hoffmann (LV Saarland), stellvertretender Schriftführer wurde Udo Linnenbrink (LV NRW), als Beisitzer wiedergewählt wurde Uwe Petermann (LV Sachsen-Anhalt) und neu ins Gremium wurde Martin Hellweg (LV Niedersachsen).

Die Baden-Württemberger mit Ewald Gerk | © © GdP-BW 2026 - Kay Herschelmann / alle Rechte vorbehalten
es wurde viel diskutiert ... | © © GdP-BW 2026 - Kay Herschelmann / alle Rechte vorbehalten
Gruppenbild der Teilnehmer der 10. Bundesseniorenkonferenz in Potsdam | © © GdP-BW 2026 - Kay Herschelmann / alle Rechte vorbehalten
Der neue Bundesseniorenvorstand | © © GdP-BW 2026 - Kay Herschelmann / alle Rechte vorbehalten
Dr. Regina Görner (BAGSO) | © © GdP-BW 2026 - Kay Herschelmann / alle Rechte vorbehalten
zwei lachende Vorsitzende | © © GdP-BW 2026 - Kay Herschelmann / alle Rechte vorbehalten

Mit 30 Anträge von über zentralen Fragen der Gewerkschafts-, Gesellschafts- und Kriminalpolitik sowie beamten- und versorgungsrechtliche Themen beschäftigten sich die Delegierten. Schwerpunkte waren dabei unter anderem ein zeitgemäßes Altersbild, gesellschaftliche Teilhabe, Demokratie, Digitalisierung und Sicherheit.

Zum Abschluss verabschiedeten die Delegierten eine Resolution gegen die zunehmende Gewalt in der Gesellschaft. Anlass waren insbesondere die jüngsten schweren Übergriffe auf Polizeikräfte – beispielhaft verwiesen die Delegierten auf die massiven Ausschreitungen beim Zweitligaspiel zwischen dem 1. FC Magdeburg und SG Dynamo Dresden, bei denen 75 Polizeikräfte verletzt wurden.

In seinem Schlusswort wies der wiedergewählte Vorsitzende, Ewald Gerk, auf die anstehenden Aufgaben für die nächsten vier Jahre hin und deutete dabei auch auf ein Jubiläum im nächsten Jahr hin: vor 40 Jahren konstituierte sich die Seniorengruppe in Hilden, nach dem 1986 der Bundeskongress in Mannheim die Satzung änderte und zur Förderung der Seniorenarbeit eine Seniorengruppe gründete.

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