29.06.2026
Verfassungsschutzbericht - Demokratie schützen heißt auch, die Schützer zu schützen
Anlässlich der heutigen Vorstellung des Verfassungsschutzberichts 2025 würdigt die Gewerkschaft der Polizei (GdP) die Arbeit der Beschäftigten im Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) sowie der Landesverfassungsschutzbehörden und macht zugleich auf die wachsenden Belastungen und Gefahren aufmerksam, denen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich ausgesetzt sind.
Der Bundesvorsitzende der GdP, Jochen Kopelke, erklärt: „Der Verfassungsschutzbericht zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig die Bedrohungen für unsere Demokratie geworden sind. Rechtsextremismus, Islamismus, gewaltbereiter Linksextremismus, Spionage, Cyberangriffe sowie hybride Einflussoperationen fremder Staaten fordern die Sicherheitsbehörden jeden Tag heraus. Die Beschäftigten des Bundesamtes für Verfassungsschutz und der Landesämter leisten dabei eine herausragende Arbeit für die Sicherheit unseres Landes.“
„Wer unsere Demokratie schützt, gerät zunehmend selbst ins Visier von Extremisten und ausländischen Nachrichtendiensten."
Das Bundesamt für Verfassungsschutz und die Landesämter seien das zentrale Frühwarnsystem der Demokratie. Die rund 4.600 Beschäftigten des BfV analysierten extremistisches und sicherheitsgefährdendes Handeln, deckten Bedrohungen frühzeitig auf und lieferten wichtige Erkenntnisse für Politik, Polizei und Justiz. Damit schützten sie sowie ihre Kolleginnen und Kollegen in den Ländern die freiheitlich-demokratische Grundordnung oft im Verborgenen und ohne öffentliche Aufmerksamkeit.
„Wer unsere Demokratie schützt, gerät zunehmend selbst ins Visier von Extremisten und ausländischen Nachrichtendiensten. Die Arbeit der Verfassungsschützerinnen und Verfassungsschützer ist anspruchsvoll, belastend und mit persönlichen Risiken verbunden. Bedrohungen, Einschüchterungsversuche und Ausspähungsaktivitäten gehören heute leider zur Realität vieler Sicherheitsbeschäftigter.“
Die GdP fordert deshalb, die Sicherheitsbehörden personell, technisch und rechtlich weiterhin konsequent zu stärken. Angesichts der wachsenden Gefahrenlage müsse der Schutz der Beschäftigten ebenso hohe Priorität haben wie die Abwehr der Bedrohungen selbst.
„Unsere Demokratie braucht starke Sicherheitsbehörden. Sie braucht aber vor allem die Menschen, die täglich für sie einstehen. Ihnen gilt unser ausdrücklicher Dank und unsere volle Unterstützung“, so Kopelke abschließend.
„Die Arbeit der Verfassungsschützerinnen und Verfassungsschützer ist anspruchsvoll, belastend und mit persönlichen Risiken verbunden. Bedrohungen, Einschüchterungsversuche und Ausspähungsaktivitäten gehören heute leider zur Realität vieler Sicherheitsbeschäftigter.“GdP-Bundesvorsitzender Jochen Kopelke
