25.06.2026
GdP im Gespräch:
Austausch mit der CDU Mannheim
Die Gewerkschaft der Polizei Mannheim begrüßt, dass die Aufarbeitung der Silvester-Krawalle 2025/2026 auf der Schönau weiter vorangetrieben wird und das Thema erneut im Ausschuss für Sicherheit und Ordnung behandelt wird.
Am 26. Juni 2026 traf sich die Gewerkschaft der Polizei Mannheim zu einem sicherheitspolitischen Austausch mit dem Fraktionsvorsitzenden der CDU-Gemeinderatsfraktion, Claudius Kranz, dem sicherheitspolitischen Sprecher der CDU-Gemeinderatsfraktion, Jürgen Dörr, sowie Stadträtin Sengül Engelhorn. Für die GdP nahmen der Vorsitzende Thomas Mohr, Vorstandsmitglied und Beisitzer der Stadt Mannheim beim Besonderen Ordnungsdienst (BOD) Sascha Schmidt sowie Peter Schröder teil.
Die Ausschreitungen in der Silvesternacht waren dabei ein zentrales Gesprächsthema. Einigkeit bestand darin, dass die Vorfälle konsequent aufgearbeitet und daraus konkrete Maßnahmen für die öffentliche Sicherheit abgeleitet werden müssen. Thomas Mohr, Vorsitzender der GdP Mannheim: „Angriffe auf Einsatzkräfte, Beschäftigte des öffentlichen Nahverkehrs und erhebliche Sachbeschädigungen dürfen nicht folgenlos bleiben. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten zu Recht, dass Straftaten konsequent aufgeklärt und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.“
Die GdP unterstützt Maßnahmen, die die Sicherheit im öffentlichen Raum und im öffentlichen Personennahverkehr nachhaltig verbessern. Hierzu gehören eine enge Zusammenarbeit zwischen Polizei, Stadt, rnv und Besonderem Ordnungsdienst, eine konsequente Nutzung der rechtlich zulässigen Videotechnik sowie eine sichtbare Präsenz der Sicherheitsbehörden an bekannten Brennpunkten. „Entscheidend ist, dass auf die Analyse konkrete Maßnahmen folgen. Sicherheitskonzepte müssen sich an den tatsächlichen Gefahrenlagen orientieren und regelmäßig angepasst werden. Wer Einsatzkräfte oder Beschäftigte des öffentlichen Nahverkehrs angreift, muss mit einer schnellen und konsequenten Strafverfolgung rechnen.“ Die GdP Mannheim wird die weitere Entwicklung aufmerksam begleiten und sich weiterhin für wirksame Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung sowie der Einsatzkräfte einsetzen. Weniger anzeigen.
