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© Maren Winter/stock.adobe.com
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26.07.2026

CSD-Anschlag
Poitz: Lassen uns nicht einschüchtern und spalten

Demokratie Extremismus Terrorismus Vielfalt

Nach dem erschütternden Anschlag auf Teilnehmende der Christopher-Street-Day-Veranstaltung in Berlin und einem Innehalten des Trauerns ist die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Gedanken bei den Opfern und Angehörigen. Den Verletzten wünscht die GdP eine schnelle und vollständige Genesung.

Ihr stellvertretender Bundesvorsitzender Alexander Poitz betont: „Die Geschehnisse in Berlin machen uns tief betroffen und lassen uns fassungslos zurück. Nach einer solch schrecklichen Tat stehen zunächst die Menschen im Vordergrund. Wir sind in Gedanken bei den Opfern und Angehörigen. Den Einsatzkräften danken wir für das schnelle und professionelle Handeln. Wir lassen uns von Extremismus oder Terrorismus nicht einschüchtern und spalten!“

Ein Tag, der für Vielfalt, Freiheit und ein friedliches Miteinander stand, wurde von Gewalt überschattet. Umso wichtiger sei es nun, „dass wir als Gesellschaft zusammenstehen und uns nicht auseinandertreiben lassen“, so Poitz.

Die AG Vielfalt der Gewerkschaft der Polizei steht solidarisch an der Seite der LSBTIQ+-Community. Gerade in Zeiten wie diesen ist es wichtig, Haltung zu zeigen und deutlich zu machen: „Queerfeindlichkeit hat keinen Platz in unserer Gesellschaft. Sie ist keine abstrakte Gefahr, sondern für viele Menschen bittere Realität – nicht nur an einzelnen Tagen, sondern jeden Tag im Jahr. Die zunehmenden Anfeindungen und Übergriffe gegen queere Menschen erfüllen uns mit großer Sorge. Vielfalt ist keine Selbstverständlichkeit – sie braucht Schutz, Solidarität und eine klare Haltung. Dafür stehen wir als AG Vielfalt der Gewerkschaft der Polizei ein.“, so Dorina Arndt, Sprecherin der GdP-AG Vielfalt. 

Doch Solidarität allein reiche nicht. „Der Staat muss handeln! Wir benötigen nun keinen Aktionismus von Fehler- oder Schuldzuweisungen, sondern eine zukunftsorientierte Strategie!“ Zudem unterstreicht der Gewerkschafts-Vize: „Wir brauchen einen Staat, der seine Bürgerinnen und Bürger wirksam schützen kann. Polizei und Sicherheitsbehörden benötigen dafür ausreichend Personal, moderne Ausstattung und die notwendigen rechtlichen Befugnisse.“ Täter müssten wissen, „dass wir uns alle von Extremismus oder Terrorismus nicht einschüchtern lassen. Im Gegenteil: Unsere freie Gesellschaft rückt enger zusammen und unsere Demokratie wird fester. Hass und Mord werden uns niemals spalten können", betont Poitz.

© GdP/Kay Herschelmann
GdP/Kay Herschelmann
„Der Staat muss handeln! Wir benötigen nun keinen Aktionismus von Fehler- oder Schuldzuweisungen, sondern eine zukunftsorientierte Strategie!“
Alexander Poitz, stellvertretender GdP-Bundesvorsitzender