07.01.2026
Gewerkschaften rufen Beschäftigte in Berlin und Brandenburg zu Warnstreiks auf
Die Gewerkschaften ver.di, GEW, GdP und IG Bau rufen in Berlin und Brandenburg Beschäftigte, die unter den Tarifvertrag der Länder fallen, zum Warnstreik am 14. und 15. Januar 2026 auf.
Am 14. Januar sind in Berlin die Schulen, Hochschulen, die Polizeidienststellen, das Landeseinwanderungsamt, das Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheit, die Bezirksämter, die Feuerwehr und die Kitas zum Streik aufgerufen.
Am 15. Januar 2026 werden in Berlin die Beschäftigten aus Senatsverwaltung, Bezirksämtern, Kitas, Hochschulen und den forstwirtschaftlichen Betriebe des Landes aufgerufen. In Brandenburg werden die Beschäftigten der Polizeidienststellen, der Hochschulen und der Landesbehörden zum Streik aufgerufen.
Kundgebungen an den Streiktagen
Den Warnstreik am 14. Januar 2026 begleitet eine gemeinsame Demonstration der Gewerkschaften. Sie startet gegen 09:00 Uhr am Dorothea-Schlegel-Platz und führt zum Roten Rathaus. Dort findet gegen 10:00 Uhr eine Abschlusskundgebung statt.
Der Warnstreik am 15. Januar 2026 wird begleitet werden von Aktivtäten rund um den Verhandlungsort, das Kongresshotel in Potsdam. Nähre Informationen folgen dazu in der nächsten Woche.
Hintergrund:
Die erste Verhandlungsrunde Anfang Dezember verlief bislang ohne Annäherung zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften. Die zweite Verhandlungsrunde findet am 15. und 16. Januar im Kongresshotel Potsdam statt.
Unsere Forderungen:
- Erhöhung der Entgelte um 7 %, mindestens um 300 Euro
- Erhöhung der Ausbildungsentgelte um 200 Euro
- Erhöhung aller Zeitzuschläge in § 8 Abs. 1 TV-L um 20 Prozentpunkte
- Laufzeit: 12 Monate
- Zeit- und inhaltsgleiche Übernahme für den Beamtenbereich
Weitere Informationen
Benjamin Jendro
Abteilungsleitung und Pressesprecher
jendro@gdp-berlin.de
Mobil: +49 (0)151 11280361
Telefon +49 (0)30 210004-13
