20.05.2026
Bundesverteidigungsminister beruft Jochen Kopelke in 10. Beirat der BAKS
Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jochen Kopelke, gehört künftig dem neu gewählten 10. Beirat der Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS) an.
Die Amtszeit der Mitglieder des Beratungsgremiums beträgt drei Jahre. Die Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS) ist die zentrale, ressortübergreifende Weiterbildungsstätte der Bundesregierung für Sicherheitspolitik. Kopelkes Berufung durch den Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius ist ein Novum: Er ist der erste Polizei- und auch GdP-Vertreter im Beirat.
Das beim Bundesverteidigungsministerium eingerichtete Gremium hat die Aufgabe, das Kuratorium der BAKS in allen Fragen der ressortübergreifenden Weiterbildung an der Akademie zu beraten. Er gibt Empfehlungen zu Inhalt und Gestalt der Lehre sowie zu ihrer Fortentwicklung ab und berät die BAKS zu aktuellen sicherheitspolitischen Themen. Die Mitglieder des Beirats kommen aus Politik, Wissenschaft, Medien, Wirtschaft, Militär und Zivilgesellschaft. Die Zusammensetzung soll unterschiedliche Perspektiven der Sicherheitspolitik zusammenbringen.
Dem neu gewählten Gremium gehören neben dem GdP-Bundesvorsitzenden unter anderem der verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Thomas Erndl, Prof. Dr. Carlo Masala, Professor für Internationale Politik an der Universität der Bundeswehr München, sowie Prof. Dr. Sönke Neitzel, Professor für Militärgeschichte/Kulturgeschichte der Gewalt an der Universität Potsdam, an.
Die BAKS fördert durch Weiterbildung, Konsultation und Kommunikation ein umfassendes Verständnis für die sicherheitspolitischen Ziele der Bundesrepublik und die Praxis der sogenannten Integrierten Sicherheit gemäß der Nationalen Sicherheitsstrategie Deutschlands. Jährlich führt die BAKS über 70 Veranstaltungen mit bis zu 5.000 Teilnehmenden durch. An der Akademie arbeitet ein 70-köpfiges Team aus allen mit Sicherheitspolitik befassten Ressorts zusammen. Die Seminare der Bundesakademie sind auf die Weiterbildung von Spitzenpersonal aus Bund und Ländern sowie Führungskräften aus Wissenschaft, Wirtschaft und zivilgesellschaftlichen Organisationen ausgerichtet. Das Seminarangebot umfasst das dreimonatige Kernseminar für Sicherheitspolitik, das dreiwöchige Führungskräfteseminar für Sicherheitspolitik sowie das Fachseminar Digitalisierung und Sicherheitspolitik und das Seminar Staatliche Sicherheitsvorsorge. Zudem unterstützt das Kompetenzzentrum Strategische Vorausschau als Teil des Bereichs Lehre Bundesministerien und -behörden dabei, Konzepte und Methoden der Strategischen Vorausschau in ihrer Arbeit zu verankern und auszubauen. Des Weiteren richtet die BAKS zahlreiche Fachtagungen zur Wissensvermittlung und zum Erfahrungsaustausch auf nationaler und internationaler Ebene aus. Beispiele dafür sind das Deutsche Forum Sicherheitspolitik, und der Arbeitskreis Junge Sicherheitspolitik.
