22.09.2026
Winter: Linksextremistische Gewalt auf dem Vormarsch
Die jüngsten linksextremen Anschläge in Bremen mit Bezug zu den anstehenden Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober in Bremen bereiten der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Bremen Sorge. „Wer den Tag der Deutschen Einheit mit Anschlägen, Gewalt, Einschüchterung und Randale feiert, richtet eine deutliche Kampfansage an die Demokratie und den Rechtsstaat“, mahnt der GdP Vorsitzende Nils Winter.
Bereits im Januar 2026 hatte ein Farbanschlag auf das Wohnhaus des Leiters des Bremer Verfassungsschutzes für Aufsehen gesorgt. Die damalige Innensenatorin stellte einen möglichen Zusammenhang mit der Enttarnung einer V-Person im linksextremistischen Spektrum her.
„Wir haben bereits im Februar deutlich gemacht: Extremismus muss unabhängig von seiner politischen Ausrichtung konsequent und wirksam bekämpft werden. Unsere Forderung nach einer klaren politischen Positionierung des Senats und der Bremischen Bürgerschaft gegen die sichtbare linksextremistische Gewalt in Bremen und Bremerhaven ist heute aktueller denn je“, so Winter. Insbesondere der Wahlausgang in Berlin und der dadurch entfachten heftigen öffentlichen Diskussion zur Nähe der Partei Die LINKE zur organisierten Kriminalität, Antisemitismus, Abschaffung des Verfassungsschutzes und kleinhalten der Polizei besorgt Polizistinnen und Polizisten im Land Bremen sehr.
„Wir brauchen eine starke Polizei und einen starken Verfassungsschutz, damit die Menschen in Bremen und Bremerhaven sicherer leben können. Alles andere ist in der aktuellen Zeit und bei der Kriminalitätsentwicklung auf den Straßen und im digitalen Raum eine völlig verzerrte Realitätswahrnehmung. Spaltung und Populismus sind Gift für unsere Demokratie und zerstören unser Leben“, kritisiert Winter.
