11.05.2026
Stellungnahme der Gewerkschaft der Polizei (GdP):
Referentenentwurf des Bundesministeriums des Innern Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung der Bundesbesoldung und -versorgung für die Jahre 2025 und 2026, zur Sicherstellung einer amtsangemessenen Alimentation und zur Änderung weiterer dienstrechtlicher Vorschriften
(Bundesalimentationsgesetz - BAlimentG) Berlin
Stellungnahmen
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) nimmt zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Anpassung der Bundesbesoldung und -versorgung 2025/2026 klar Stellung: Zwar enthält der Entwurf wichtige Schritte in Richtung einer verfassungsgemäßen Alimentation und höhere Einstiegsgehälter, doch insgesamt bleibt er aus Sicht der GdP hinter den Erwartungen zurück.
Kritisch bewertet werden vor allem strukturelle Änderungen wie der geplante Wechsel zum Doppelverdienermodell, Einschnitte beim Familienzuschlag und unzureichende Verbesserungen für besonders belastete Beschäftigte.
Die GdP fordert umfassende Nachbesserungen, um Attraktivität, Gerechtigkeit und Verfassungskonformität der Besoldung nachhaltig sicherzustellen – gerade mit Blick auf Nachwuchsgewinnung, steigende Lebenshaltungskosten und die besondere Bedeutung eines starken öffentlichen Dienstes.
