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13.01.2026

Landesweiter Warnstreik im öffentlichen Dienst – auch die Polizei macht Druck

Tausende im Warnstreik: Öffentlicher Dienst in MV macht Druck – auch die GdP fordert endlich eine faire Bezahlung

Heute haben tausende Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in Mecklenburg-Vorpommern die Arbeit niedergelegt. Sie folgten den Warnstreikaufrufen in der laufenden Tarifrunde der Länder (TV-L) – weil leere Versprechen und Reallohnverluste endgültig genug sind. Gemeinsam mit der GEW MV, der IG BAU und weiteren Gewerkschaften demonstrieren die Beschäftigten vor der Staatskanzlei in Schwerin für faire Bezahlung, verlässliche Arbeitsbedingungen und echten Respekt statt warmer Worte.

„Wir stehen heute hier, weil es so nicht weitergehen kann – und auch nicht weitergehen wird“, erklärte die Landesvorsitzende der GdP MV. „Unsere Kolleginnen und Kollegen halten diesen Laden täglich am Laufen: in Schulen, Behörden und auf der Straße. Gerade die Polizei sorgt rund um die Uhr für Sicherheit und Ordnung. Wer das ernsthaft will, muss endlich bereit sein, dafür auch zu bezahlen.“

Tausende Beschäftigte aus allen Bereichen des Landesdienstes sind dem Aufruf gefolgt und senden ein unmissverständliches Signal an die Arbeitgeber: Die Geduld ist aufgebraucht. „Die Zeit der Alibi-Angebote und Rechentricks ist vorbei“, so die GdP-Landesvorsitzende weiter. „Wir erwarten von der Tarifgemeinschaft deutscher Länder in Potsdam endlich substanzielle Angebote, die den enormen Belastungen und der Realität steigender Preise gerecht werden.“

Auch die GdP Mecklenburg-Vorpommern beteiligte sich wie angekündigt am landesweiten Warnstreik. Ziel ist es, den Druck auf die Arbeitgeberseite deutlich zu erhöhen. „Solidarität ist unsere stärkste Waffe“, betonte die Vorsitzende. „Wenn die Landesregierung glaubt, sie könne den öffentlichen Dienst weiter auf Verschleiß fahren, irrt sie sich gewaltig.“

Die Kundgebung vor der Staatskanzlei ist stark besucht, Beschäftigte aus allen Landesteilen sind vertreten. Die Gewerkschaften machen klar: Dieser Warnstreik ist kein Selbstzweck – sondern eine klare Ansage an die zweite Verhandlungsrunde am 15. und 16. Januar in Potsdam. Ohne Bewegung der Arbeitgeber wird es nicht bei Warnstreiks bleiben.

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