15.02.2026
10.000 Stimmen für Gerechtigkeit – Drei Streiks, ein starkes Signal und ein hart erkämpftes Tarifergebnis
Am 20. Januar, 5. Februar und 10. Februar haben wir gemeinsam mit ver.di und Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) drei kraftvolle Warnstreiks organisiert. Was wir dort erlebt haben, war mehr als Protest – es war ein sichtbares Zeichen von Geschlossenheit, Entschlossenheit und wachsendem Druck auf die Arbeitgeberseite.
Insgesamt waren bei den letzten drei Streiks knapp 10.000 Angestellte beteiligt. Diese Zahl ist kein Zufall, sondern Ausdruck einer klaren Erwartungshaltung: Respekt, faire Bezahlung und verlässliche Perspektiven im öffentlichen Dienst. Die Beteiligung war stark, diszipliniert und professionell – ein deutliches Signal, dass wir bereit sind, für unsere Interessen einzustehen.
Christian Holtey, Verwaltungsvorstandsmitglied brachte es auf den Punkt:
„Es ist schön anzusehen, dass so viele für einen gerechten Lohn kämpfen.“
Diese Streiks haben Wirkung gezeigt. Sie haben den nötigen Druck aufgebaut, damit Bewegung in die Verhandlungen kam – auch wenn der Weg dorthin alles andere als einfach war.
Tarifrunde: Zähe Verhandlungen – Durchbruch in der dritten Runde
Die Tarifrunde war geprägt von schwierigen Rahmenbedingungen, harten Fronten und langwierigen Diskussionen. Erst nach der dritten Verhandlungsrunde in Potsdam konnte ein Ergebnis erzielt werden. Bis dahin war klar: Ohne den Druck von der Straße wäre es nicht möglich gewesen, substanzielle Verbesserungen durchzusetzen.
Mit massiver Verspätung kommt nun endlich die Hamburg-Zulage. Darüber hinaus wurden wichtige Zulagen durchgesetzt:
- Waffenzulage
- Zulage für bürgernahe Tätigkeit
- Mobilitätszuschuss
Diese Punkte waren zentrale Forderungen – insbesondere für unsere Kolleginnen und Kollegen im Polizeibereich.
Das ist die nüchterne Realität von Tarifpolitik: Es geht nicht um Maximalforderungen, sondern um durchsetzbare Verbesserungen. Und genau diese wurden erreicht – nicht perfekt, aber spürbar.
Danke für euren Einsatz
Ohne eure Teilnahme an den Streiks, ohne eure Präsenz, eure Überzeugung und eure Solidarität wäre dieses Ergebnis nicht möglich gewesen. Die hohe Beteiligung war ein klares Zeichen der Stärke – nach innen wie nach außen.
Wir danken ausdrücklich allen, die sich beteiligt haben.
Euer Engagement hat gezeigt: Wenn wir zusammenstehen, bewegen wir etwas.
„Wir sind mit dem Ergebnis nicht zufrieden, aber in einer Tarifrunde müssen wir Kompromisse eingehen und die rote Linie wurde durch unsere Kolleg: innen in Potsdam gut verteidigt. Ebenso sind wir sehr erfreut, dass die Zulagen kommen.“Jan Eggers, Landesfachbereichsvorsitzender der Verwaltung
