18.03.2026
GdP fordert stärkere Bekämpfung des illegalen Glücksspiels
Illegales Glücksspiel stellt die Ermittlungsbehörden zunehmend vor große Herausforderungen. Steigende Fallzahlen, ein hohes Dunkelfeld sowie eine wachsende Komplexität durch digitale und grenzüberschreitende Strukturen erschweren eine wirksame Bekämpfung. Gleichzeitig stehen die zuständigen Behörden unter erheblichem Ressourcendruck.
Im Rahmen des Symposiums Glücksspiel an der Universität Hohenheim brachte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jochen Kopelke, die Perspektive der Polizei in die Diskussion ein.
Aus Sicht der GdP besteht dringender Handlungsbedarf. Erforderlich sind insbesondere:
- eine Stärkung spezialisierter Strukturen
- der Ausbau digitaler Ermittlungsbefugnisse
- eine bessere technische Ausstattung
moderne Aus- und Fortbildung
Zugleich geht die Problematik über die reine Strafverfolgung hinaus. Illegales Glücksspiel ist mit erheblichen sozialen Folgen verbunden, insbesondere im Zusammenhang mit Glücksspielsucht, und weist Verbindungen zu weiteren Kriminalitätsformen auf.
Die GdP fordert deshalb einen ganzheitlichen Ansatz. Entscheidend ist eine kluge Kombination aus:
- konsequentem Vollzug
- effektiver Regulierung
- wirksamer Prävention
Nur durch das Zusammenspiel dieser Maßnahmen lässt sich illegales Glücksspiel nachhaltig und wirksam bekämpfen.
