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© Michael Arning
Michael Arning

10.03.2026

GdP schlägt Alarm: „Sparen bei der Polizei gefährdet Hamburgs Sicherheit“

Innere Sicherheit Politik

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Hamburg warnt den Senat eindringlich vor Einsparungen bei der Polizei im Zuge der kommenden Haushaltsberatungen. Für die Gewerkschaft ist klar: Sicherheit darf kein Sparposten sein.

„Die Sparzwänge der Stadt Hamburg dürfen nicht zum Ausverkauf der inneren Sicherheit werden“, sagt GdP-Vize Lars Osburg. „Gerade in diesen Zeiten muss die Polizei deutliche Priorität haben.“ 

Die Gewerkschaft verweist darauf, dass die Polizei bereits in der Vergangenheit sparen musste. Verschobene und teilweise gestrichene Beförderungen hätten viele Beschäftigte getroffen und für erheblichen Unmut gesorgt. 

„Die Polizei hat bereits gespart – und zwar auf dem Rücken der Kolleginnen und Kollegen. Verschobene Beförderungen und fehlende Perspektiven belasten die Beschäftigten spürbar“, so Osburg. 

Besonders alarmiert zeigt sich die GdP bei möglichen Einschnitten im Verwaltungs- und Tarifbereich der Polizei. Dort beschäftigte Tarifkräfte würden entscheidend dazu beitragen, dass Polizeibeamte ihre eigentlichen Aufgaben wahrnehmen können. 

Wir erwarten ein eindeutiges Bekenntnis zur Polizei Hamburg. Wer Sicherheit will, darf nicht bei der Polizei sparen!

Die Konsequenz wäre unmittelbar spürbar: Beamte würden dann Verwaltungs- oder Unterstützungsaufgaben übernehmen – und fehlen an anderer Stelle. 

„Jede gestrichene Stelle bedeutet weniger Polizei auf der Straße, weniger Kräfte auf dem Wasser und weniger Ermittler in den Dienststellen“, warnt Osburg. „Das kann sich Hamburg sicherheitspolitisch schlicht nicht leisten.“ 

Die GdP fordert deshalb ein klares politisches Signal des Senats. 

© Marius Röer
Marius Röer
„Wir warnen ganz klar vor Sparmaßnahmen in der Verwaltung und im Tarifbereich der Polizei. Jede Stelle, die dort gestrichen wird, muss am Ende durch Polizeibeamte ersetzt werden.“
Lars Osburg, stellv. Landesvorsitzender GdP Hamburg