06.07.2026
Drone Resilience Day in Berlin
Kopelke: Drohnenabwehr in Deutschland konsequent ausbauen
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) begrüßt die aktuellen Fortschritte bei der rechtlichen und technischen Weiterentwicklung der Drohnenabwehr in Deutschland. Angesichts zunehmender Gefährdungen durch unbemannte Luftfahrzeuge fordert die GdP jetzt den flächendeckenden Ausbau moderner Fähigkeiten bei Polizei und Sicherheitsbehörden. Die GdP verweist darauf, dass weiterhin technische Ausstattung, einheitliche Rechtsgrundlagen und klare Zuständigkeiten fehlen.
Der GdP-Bundesvorsitzende Jochen Kopelke erklärte am Rande des „Drone Resilience Day“ in Berlin: „Wir kommen in der polizeilichen Drohnenabwehr endlich voran. Jetzt müssen wir in Deutschland flächendeckend mit modernsten Abwehrfähigkeiten überzeugen. Behörden müssen also unbürokratisch mit der rasanten Drohnenabwehrtechnologie Schritt halten und mit zusätzlichem Geld jederzeit einsatzfähig gehalten werden.“
„Wir kommen in der polizeilichen Drohnenabwehr endlich voran. Jetzt müssen wir in Deutschland flächendeckend mit modernsten Abwehrfähigkeiten überzeugen.“
Die GdP sieht insbesondere bei der Ausstattung der Polizeibehörden, der Harmonisierung der gesetzlichen Grundlagen sowie beim Aufbau einer bundesweiten Drohnenabwehr-Infrastruktur weiteren Handlungsbedarf. Der Schutz kritischer Infrastruktur, öffentlicher Veranstaltungen und sicherheitsrelevanter Einrichtungen erfordert moderne Detektions- und Abwehrsysteme sowie ausreichend qualifiziertes Personal. Die Politik müsse die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen, damit die Polizei wirksam und rechtssicher auf neue Bedrohungslagen reagieren kann.
Die GdP fordert Bund und Länder auf, den begonnenen Modernisierungskurs konsequent fortzusetzen und die originär zuständigen Polizeibehörden nachhaltig zu stärken. Nur so könne Deutschland den wachsenden Herausforderungen durch Drohnen wirksam begegnen.
