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27.09.2026

Polizeipensionen sind kein Privileg! Wer vollen Einsatz verlangt, muss auch für die Versorgung einstehen

Beamtenpolitik Versorgung Seniorengruppe

Lars Klingbeil will auch neue Beamtinnen und Beamte in die gesetzliche Rentenversicherung aufnehmen. Die GdP Hamburg lehnt das für Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte ab. „Ich bin selbst weiterhin im aktiven Polizeidienst und erlebe, wie sich die Anforderungen verändern. Neue Bedrohungslagen, mehr Gewalt und komplexe Einsätze verlangen den Kolleginnen und Kollegen immer mehr ab. Das muss sich auch in ihrer Versorgung widerspiegeln“, sagt GdP-Landesvorsitzender Lars Osburg.

„Das Beamtenverhältnis ist ein besonderes Dienst- und Treueverhältnis. Der Staat verlangt  vollen persönlichen Einsatz und besondere Treue. Dazu gehört auch seine Fürsorgepflicht: Wer den Beschäftigten der Polizei immer neue Aufgaben und steigende Belastungen zumutet,  muss ihnen eine verlässliche Versorgung gewährleisten. Sie ist kein Privileg, sondern Teil  dieses gegenseitigen Verhältnisses.“ 
Osburg kritisiert den Umgang der SPD mit dem Berufsbeamtentum: „In Gesprächen mit  Kolleginnen und Kollegen merke ich, dass der Ärger darüber wächst. Wenn die besondere Versorgung pauschal infrage gestellt wird, wirkt das wie Beamten-Bashing und beschädigt  Vertrauen.“