Große Anerkennung für deutsche Polizeiarbeit
Eine besondere und intensive Erfahrung machten der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jochen Kopelke, und sein Stellvertreter Sven Hüber am 24. April 2025 im polnischen Krakau. Sie nahmen als Vertreter der GdP am „March of the Living“, dem internationalen Gedenkmarsch vom ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz nach Birkenau, teil. Der Marsch markierte den 80. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz. Den Weg beschritten Holocaust-Überlebende, ihre Familien und weitere Teilnehmende.
Mit über 50 hochrangigen Führungskräften aus Polizei, Justiz und Sicherheitsbehörden aus zwölf Ländern stellte die diesjährige Veranstaltung die größte Polizeibeteiligung in der 35-jährigen Geschichte des March of the Living dar. Sie ist Teil einer weltweiten Initiative, um Polizeikräfte im Umgang mit Antisemitismus und Hassverbrechen zu stärken.
„Die Gräueltaten der Shoah mahnen uns als Polizei und als Gesellschaft. Es ist unsere Verantwortung, nicht nur zu erinnern, sondern entschlossen für Menschenrechte und den Schutz jüdischen Lebens einzustehen“, unterstrich GdP-Chef Jochen Kopelke. Vor Ort hat die GdP große Anerkennung für die tägliche Polizeiarbeit in Deutschland erfahren. Insbesondere die konsequente Verfolgung antisemitischer Straftaten und der Missbrauch des Versammlungsrechts waren internationales Gesprächsthema. „Ich bin stolz auf die gute Arbeit meiner Kolleginnen und Kollegen. Trotz Extraschichten und hoher Verletzungsgefahr stellen wir Polizisten uns Extremisten entgegen und genau das wird weltweit wahrgenommen“, sagte er.
Die GdP engagiert sich seit Jahren intensiv gegen Antisemitismus – unter anderem durch Fachtage, Bildungsangebote und den internationalen Austausch. „Die GdP stellt sich aktiv gegen jede Form von Antisemitismus, Rassismus und Intoleranz. Als Polizeibeamte dürfen wir niemals Teil einer Geschichte wie der des Holocaust sein. Wir dürfen nicht schweigen oder am Rand stehen. Wir müssen aktiv eingreifen. Es ist daher unsere Pflicht, uns fort- und weiterzubilden.“, so GdP-Vize Sven Hüber.
