28.04.2026
Offizieller Teil des 8. Ordentlichen Delegiertentags – Festakt mit vielen hochkarätigen Gästen
Vom 28. bis 30. April 2026 findet der 8. Ordentliche Delegiertentag des GdP-Bezirks Bundespolizei | Zoll in Berlin statt.
Beim offiziellen Teil am 29. April 2026 gaben sich viele Gäste, unter anderem aus Politik, aus der Polizeiführung und aus der GdP-Familie die Ehre.
Eröffnet wurde der Festakt durch den langjährigen ehemaligen stellvertretenden Bezirksvorsitzenden und weiterhin amtierenden stellvertretenden GdP-Bundesvorsitzenden Sven Hüber.
Der „Hausherr“ Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin, begrüßte die rund 300 Delegierten und Gäste in der Hauptstadt und verwies in seinem Grußwort zunächst darauf, dass er stolzes GdP-Mitglied ist. Er forderte eine noch stärkere Vernetzung zwischen Politk und Gewerkschaften. Gerade in Berlin ist ihm die Bedeutung guter Zusammenarbeit - auch zwischen Bundespolizei, Zoll und Landespolizeien - sehr präsent.
Andreas Roßkopf, der Vorsitzende des GdP-Bezirks Bundespolizei | Zoll, unterstrich in seiner Rede unter anderem, dass die GdP weit mehr ist als eine Interessenvertretung: „Wir sind der fachliche Anker und das soziale Gewissen innerhalb der Sicherheitsbehörden. In einer Welt, die immer komplexer wird, braucht es eine starke Gewerkschaft, die den Finger in die Wunde legt, aber auch Lösungen anbietet. Wir sorgen dafür, dass die Stimme der Praktiker – derer, die draußen die Arbeit machen – bis in die Büros der politischen Entscheidungsträger dringt“, so Roßkopf.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt, der der Einladung des GdP-Bezirks Bundespolizei | Zoll ebenfalls gefolgt war, betonte in seinem Grußwort, dass er sich in seinem Amt als ersten Interessensvertreter der Bundespolizei verstehe. Es ginge ihm darum, auf der richtigen Seite zu stehen. Und diese Seite sei für ihn immer die der Polizei. Diesem Leitgedanken folgend sagte er unter anderem, dass es grotesk sei, im Jahr 2026 noch über digitale Ermittlungsbefugnisse reden zu müssen. Wer eine erfolgreiche Bundespolizei wolle, müsse sie mit modernsten Ermittlungsmethoden ausstatten. Und auch beim Thema amtsangemessene Alimentation fand er klare Worte: Es gehe darum, die Alimentation wieder auf ein Niveau zu bringen, dass zum einen angemessen sei und zum anderen den Leistungsgedanken abbilde. Gegen Ende seiner Rede verdeutlichte er, dass ersich bewusst sei, was er von den Beschäftigten in der Bundespolizei verlange und demütig gegenüber ihrer Leistung sei.
Der Einladung der GdP waren aus der Politik unter anderem auch der Polizeibeauftragte des Bundes, Uli Grötsch, sowie Ministerialdirektor Bastian Fleig, Abteilungsleiter beim Bundesministerium der Finanzen, sowie die Bundestagsabgeordneten Michael Brand, Josef Oster und die ehemalige Bundesinnenministerin Nancy Faeser gefolgt.
Eine besondere Respekterweisung an die GdP war auch der Besuch hochrangiger Behördenvertreter wie dem Präsidenten der Bundesbereitschaftspolizei, Jérôme Fuchs sowie des GdP-Bundesvorsitzenden Jochen Kopelke und seinem Stellvertreter Alexander Poitz und weiterer GdP-Vorsitzender aus den Landesbezirken.
