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DEUTSCHE POLIZEI (DP)

Aktuelle Ausgaben und Jahrgänge

Die aktuelle DEUTSCHE POLIZEI können eingeloggte Nutzer des GdP-Mitgliederbereichs bereits vor dem offiziellen Erscheinungsdatum online als pdf-Datei lesen. Die DP-Landesjournale werden seit der September-Ausgabe 2011 zu Monatsbeginn ergänzt und stehen dann allen Nutzern ebenfalls als pdf-Download bereit.

Seit dem 1. Januar 1952 erhalten die Mitglieder der GdP die DEUTSCHE POLIZEI (DP) regelmäßig zu Beginn eines jeden Monats. Darüber hinaus gehören etliche Vertreter aus Politik, von Verbänden und Institutionen zum Verteiler der Zeitschrift. Elektronisch eingestellt ist die DP seit März 2000.

Neben Beiträgen zur gesellschaftlichen Entwicklung und zur aktuellen Gewerkschaftspolitik greift die DP insbesondere Themen auf, die sich mit der besonderen Interessenlage ihrer Mitglieder befassen – vom Arbeitsschutz bis zur Zukunft der Polizei. Neben dem „Bundesteil“ ist in den Ausgaben jeweils der entsprechende „Landesteil“ eingeheftet. Dieser Bereich wird von den Landesredakteuren in Eigenregie erstellt.

Deutsche Polizei

Ausgabe 11/2010

Die Bereitschaftspolizei der 16 Bundesländer und des Bundes ist in ihrer Struktur und Aufgabenvielfalt so bunt, dass sie für viele ein unüberschaubares Gebilde ist. Zusätzlich entfaltet der Föderalismus seine Wirkung: Jedes Land und der Bund entscheidet selbst, wie und wo er seine Bereitschaftspolizei vorhält und welche Aufgaben sie wahrzunehmen hat. Daraus ergibt sich eine Vielzahl von unterschiedlichen Organisationsformen und Aufgabenzuweisungen. Für diesen föderativen Flickenteppich erscheint es sinnvoll, eine einheitliche Mindestanforderung an Personal und Aufbauorganisation zu definieren. Der GdP-Bundesfachausschuss „Bereitschaftspolizei“ hat aus diesem Grund das Positionspapier „Operative Bereitschaftspolizei“ erarbeitet, in dem dokumentiert ist, wie aus Sicht der GdP die Bereitschaftspolizei der Länder und des Bundes aussehen und bewertet werden sollte und worin gegenwärtig die Probleme liegen.

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Deutsche Polizei

Ausgabe 10/2010

Innovative Formen der Freizeitbeschäftigung unter Nutzung des Internets prägen das neue Sozialverhalten der Menschen. Immer mehr Kommunikation wandert in soziale Netzwerke (engl. social network services = SNS). Der Informationsaustausch auf solchen Plattformen wächst rasant. Fast ein Viertel der Deutschen sind dabei, unter den Jugendlichen sind es drei Viertel. Aber die sozialen Netzwerke bringen nicht nur kommunikativen Segen. Auch in diesem Bereich der virtuellen Welt des Internet findet vieles von dem statt, was auch in der realen Welt auf strafbare Handlungen bzw. Gefahrenlagen hinweist. Die Ermittlungstätigkeit von Behörden und Polizei gestalten sich in den Social Networks bei der Klärung strafrechtlich relevanter Sachverhalte oft schwierig.

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Deutsche Polizei

Ausgabe 9/2010

60 Jahre sind vergangen, seit die Gewerkschaft der Polizei am 14. September 1950 in Hamburg gegründet wurde. Aus dem Zusammenschluss der Polizeibeamtenverbände der britischen Zone und West-Berlin ging die heute größte Berufsvertretung für Beschäftigte der Polizei hervor. Wir wollen keinen lückenlosen Rückblick auf den folgenden Seiten bieten, aber gewerkschaftliches Engagement in verschiedenen Bereichen deutlich machen – sei es für das einzelne Mitglied oder für eine demokratische Polizei insgesamt.

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Deutsche Polizei

Ausgabe 8/2010

Linksextremismus hat es bisweilen schwer, öffentlich wahrgenommen zu werden. Wo es ein ansonsten eher folgenloser Aufmarsch von 50 Neonazis mühelos schafft, mindestens eine regionale Presseszene für einige Tage in Atem zu halten, da müssen Autonome schon ganz andere Bilder von Demonstrationsgewalt oder gezielten Brandanschlägen liefern, um eine politische Diskussion auszulösen. Mit der „Revolutionären 1. Mai-Demo“ in Berlin haben sie es vor einem Jahr geschafft.

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Deutsche Polize

Ausgabe 7/2010

Der Arbeitsschutz ist eine der wichtigsten Säulen gewerkschaftlicher Arbeit. Daher hat die GdP nun bereits zum dritten Mal zu einem Arbeitsschutz-Symposium eingeladen – in diesem Jahr widmeten sich die rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Polizei, Wissenschaft und den GdP-Landesbezirken und -Bezirken den beiden Themenkomplexen physische Belastungen und Möglichkeiten der betrieblichen Gesundheitsförderung.

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Deutsche Polizei

Ausgabe 6/2010

„Herr Thierse ich bitte Sie, dazu beizutragen, dass die Situation in diesem Stadtteil nicht eskaliert. Ich bitte Sie, die eingesetzten Polizeibeamtinnen und -beamten nicht in die Bredouille zu bringen.“ Mit diesen Worten mahnte der Polizeiführer den Bundestagsvizepräsidenten mehrfach eindringlich, sich mit seinen politischen Freunden endlich von der Fahrbahn zu erheben und den genehmigten und von der Polizei mit großem Kräfteeinsatz vor rund 10.000 Gegendemonstranten geschützten Zug von rund 600 Neonazis am Mittag des 1. Mai 2010 auf der Bornholmer Straße in Berlin endlich passieren zu lassen. Trotz Erteilung eines Platzverweises, rechtlicher Belehrungen und freundschaftlicher Appelle, die Polizei nicht in Schwierigkeiten zu bringen, blieb der Vertreter des hohen Verfassungsorgans mit seinen Freunden sitzen. So lange, bis alle anwesenden Fotografen und Kameraleute ihre Bilder hatten.

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Deutsche Polizei

Ausgabe 5/2010

Auf Einladung von EuroCOP haben sich am 12. April 2010 in Madrid Angehörige der Mitgliedsgewerkschaften von EuroCOP, nationale Experten und Medienvertreter versammelt, um eine Bestandsaufnahme über die Gewalt gegen Polizei in Europa vorzunehmen und Lösungsansätze zu formulieren.

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Deutsche Polizei

Ausgabe 4/2010

„Die Polizei verträgt viele Frauen – aber die Bedingungen müssen stimmen! Und daran werden wir in den nächsten vier Jahren arbeiten!“ – mit diesem Versprechen beendete die neue GdP-Frauenvorsitzende Dagmar Hölzl am 9. März die 5. ordentliche Bundesfrauenkonferenz der Gewerkschaft der Polizei in Potsdam. Zwei Tage lang hatten 111 Delegierte aus 18 Landesbezirken und Bezirken Anträge beraten, aktuelle Fragen diskutiert und einen neuen geschäftsführenden Vorstand für die Frauengruppe (Bund) gewählt. Trotz straffen Programms und ernster Themen war die Konferenz durchweg guter Stimmung. Dazu trugen die Wiedersehenfreude vieler Kolleginnen, eine Luftballonaktion zum Internationalen Frauentag sowie die Kommentare der Kabarettistin Hilde Wackerhagen bei – und natürlich das Lob, das die Frauengruppe von vielen Seiten für die Arbeit der letzten vier Jahre erhielt.

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Deutsche Polizei

Ausgabe 3/2010

Wenn Leser die Druckausgabe dieser Ausgabe DEUTSCHE POLIZEI in den Händen halten, haben die Teilnehmer der Tarifverhandlungen für Bund und Kommunen wieder eine mehrtägige Marathon-Sitzung hinter sich: In der letzten Februarwoche hatten die Schlichter das Wort. Ihr Kompromiss war unverzüglich auf Annahme oder Ablehnung von beiden Seiten zu prüfen. Beilegung des Streits oder Streik? Die GdP wird darüber aktuell auf www.gdp.de berichten. „Offenbar fällt es unseren Politikern leichter, mal eben 700 Milliarden Euro für einige Banken locker zu machen, als über vier Millionen Menschen für fünf Milliarden Euro bessere Lebensperspektiven zu geben“, kommentierte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg die unnachgiebige Ablehnung der Gewerkschaftsforderungen durch die Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes.

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Deutsche Polizei

Ausgabe 2/2010

Die Zahl der Fälle von Widerstand gegen die Staatsgewalt hat in den vergangenen zehn Jahren nach offiziellen Angaben um rund 31 Prozent zugenommen – allein 2008 sind in Deutschland rund 28.000 Fälle registriert worden. Die Polizeiliche Kriminalstatistik bildet aber nur die Spitze eines Eisberges ab. Im polizeilichen Alltag erleben Polizistinnen und Polizisten nicht nur eine Zunahme der Gewalt, sondern auch eine bisher nicht gekannte Brutalisierung. Gleichzeitig stellen die Kolleginnen und Kollegen fest, dass es im täglichen Dienst immer schwerer wird, ihren Auftrag zu erfüllen. Beleidigungen und Pöbeleien nehmen ebenso zu wie die Missachtung polizeilicher Anweisungen. In einigen Milieus wird ihr gesetzlicher Auftrag gänzlich in Frage gestellt: „Haut ab, wir regeln das hier unter uns.“

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Deutsche Polizei

Ausgabe 1/2010

Neues Jahr, neue Vorsätze. Einer dieser Vorsätze könnte für 2010 lauten: Schützen wir uns vor allzu hohen Belastungen. Und zwar ganz bewusst. Von ständigen Stressbelastungen bis hin zu einem handfesten Burn out ist es nämlich gar nicht so weit. Aber weit genug, Alarmsignale zu beachten und einen anderen Weg einzuschlagen. Denn es sind nicht nur die äußeren Umstände, die den Einzelnen in eine ausgebrannte Situation bringen. Die innere Einstellung, die individuelle Prävention kann eine ganze Menge dazu beitragen, die Burn-out-Falle nicht zuschnappen zu lassen. Dr. Thomas Gärtner, Chefarzt im Krankenhaus der Medizinisch-Psychosomatischen Klinik Bad Arolsen, hat in seiner Praxis schon etliche Polizistinnen und Polizisten behandelt und ist daher sowohl mit ihren allgemeinen als auch besonderen Problemen vertraut. Sein folgender Beitrag könnte für viele der Einstieg in eine Selbstreflexion und ein bewusster Präventionsanstoß sein.

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Deutsche Polizei

Ausgabe 12/2009

Führung ist eines der ältesten Phänomene in der Menschheitsgeschichte. Dementsprechend schillernd sind Definitionen von und Ausführungen über Führung, immer geprägt von der Herkunft derjenigen, die sich damit beschäftigen. In einem Führungslehrebuch ist vermerkt, dass es fast so viele Definitionen für Führung wie Forscher über Führung gibt. Eine Zusammenfassung dieser Erklärungen kann die Aussage sein, dass Führung als „Machtausübung oder Einfluss innerhalb sozialer Aggregate“ (wobei man Aggregate mit Gruppen übersetzen kann) beobachtbar und notwendig ist. Allgemein kann man die These aufstellen, dass Führung genuin und unbestreitbar gerade in komplexen Organisationen, wie sie auch die polizeilichen darstellen, erforderlich ist. Ein einfaches Führungsmodell soll als Ausgangspunkt für die weiteren Betrachtungen dienen.

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Deutsche Polizei

Ausgabe 11/2009

Das Leben ist nicht immer rosarot. Wir schweben nicht permanent auf Glückswolken. Im Gegenteil: Wir haben nicht selten ganz gewaltige Probleme des Daseins zu bewältigen oder auch einen permanent belastenden Arbeits- oder Alltag. Da rufen Körper und Geist nach Erleichterung. Mittel zur Kompensierung sind schnell zur Hand: z. B. ein Gläschen zur Entspannung. Das tut gut. Oder auch zwei. Man fühlt sich leichter. Die Sorgen sind weit weg. Und morgen wieder …

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Deutsche Polizei

Ausgabe 10/2009

Seit 1996 wird im Polizeivollzugsdienst der Länder in der Regel mehr als ein Drittel der Neueinstellungsmöglichkeiten mit Frauen besetzt. Dieser Trend spiegelt sich auch in der GdP wieder: In den letzten 15 Jahren hat sich der weibliche Mitgliederanteil fast verdoppelt; Heute sind ca. 36.000 Frauen in unserer Gewerkschaft organisiert. 37 % sind in der Altersstufe bis zu 30 Jahren zu finden und rund 65 % sind nicht älter als 40 Jahre. Genau in diesen Altersphasen werden Entscheidungen sowohl über Karriere als auch über Familienplanung getroffen.

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Deutsche Polizei

Ausgabe 09/2009

Die Computertechnologie entwickelt sich rasant. Genauso rasant aber wird das Internet für kriminelle Machenschaften missbraucht – von Wirtschaftsspionage über Kinderpornographie bis zu kriminellen Geldgeschäften. Wie viel Datenmaterial in Deutschland illegal über die Server rauscht, ist nicht belegt. London meldete Ende Mai, es seien für Großbritannien mehr als die Hälfte. Werden wir der Lage noch Herr oder entwickelt sich das Internet zum größten „Tatort“ weltweit?

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Deutsche Polizei

Ausgabe 08/2009

Der GdP-Bundesfachausschuss Schutzpolizei hat gegenwärtig einen Arbeitsplatz der Polizistinnen und Polizisten besonders im Auge: den Funkstreifenwagen. In analytischer und kollektiver Arbeit hat er all das unter die Lupe genommen, was einen sicheren und zeitgemäßen Funkstreifenwagen ausmacht und im Positionspapier „Arbeitsplatz Funkstreifenwagen“ festgehalten. Das Positionspapier versteht sich als detaillierte Momentaufnahme, die den Funkstreifenwagen minutiös so beschreibt, wie er nach derzeitigem Stand der Erkenntnisse optimal erscheint – also keine konturlose Vision, sondern eine echte Herausforderung und Aufgabe, der sich die GdP verantwortungsbewusst und innovativ widmet.

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Deutsche Polizei

Ausgabe 07/2009

Zwei Tage lang hat die GdP auf ihrem Symposium das Fußballgeschehen in den Focus genommen – mit allen Facetten der gewalttätigen Ausschreitungen und der polizeilichen Belastung in diesem Zusammenhang. Kompetente Referenten und sachkundige Diskussionsbeiträge vermittelten einen tiefen Einblick in den Polizeialltag. Man kann wirklich schon von Alltag sprechen, denn tatsächlich waren Fußballspiele der Anlass für 40 Prozent der insgesamt 127 länderübergreifenden polizeilichen Einsätze 2008.

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Deutsche Polizei

Ausgabe 06/2009

Kolonnen von LKW belasten vor allem auf den Autobahnen den Verkehr und die Umwelt gewaltig. Wer hofft, das Phänomen erledige sich schon irgendwie, täuscht sich gewaltig. Im Gegenteil: Der globale Gütertransport wird in den nächsten Jahren noch zunehmen. Wie man das Problem im Sinne der Belastung, der Sicherheit und des Umweltschutzes dennoch verträglich gestalten kann, darüber hat die GdP auf ihrem 2. Verkehrspolitischen Forum am 28./29. April in Potsdam mit Experten diskutiert. Die Ergebnisse werden sich in einem verkehrspolitischen Programm der GdP wiederfinden, mit dem sich unsere Gewerkschaft an der politischen Lösungsfindung beteiligen wird.

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Deutsche Polizei

Ausgabe 05/2009

Der Amoklauf in Winnenden hat 17 Menschen das Leben gekostet. Sicher war die leicht verfügbare Waffe ein die Tat begünstigender Umstand. Und deshalb wollen Politiker weiter das Waffengesetz verschärfen. Die Vorstellungen reichen von der Ansicht, alle Waffen gänzlich zu verbieten, bis hin zu Vorschlägen, die Waffenverfügbarkeit deutlich zu reduzieren. In dieser Ausgabe legt der Waffenrechts-Spezialist Wolfgang Dicke seine Sicht auf verschiedene Vorschläge dar. Doch Amokläufe an Schulen fordern eine komplexe Betrachtung, nicht nur die der Waffenverfügbarkeit. Eine grundlegende Frage dabei: Warum laufen junge Menschen – oft in der Pubertät – Amok? Sind das besondere Persönlichkeiten, psychisch labile, leicht kränkbare Menschen? Sind sie gar psychisch krank? Eine Betrachtung dazu kommt von Dr. Uwe Füllgrabe, Kriminalpsychologe. Und Anhaltspunkte zur Erkennung und Vorhersagbarkeit solcher „School Shootings“ liefert der Kriminologe Dr. Frank J. Robertz, der sich seit Jahren mit dem Thema intensiv beschäftigt.

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Deutsche Polizei

Ausgabe 04/2009

Die deutsche Bevölkerung altert und schrumpft. Angesichts der demografischen Prognosen muss davon ausgegangen werden, dass sich das Verhältnis von jüngeren zu älteren Menschen in den nächsten Jahren und Jahrzehnten sehr deutlich zu Gunsten der älteren Jahrgänge verändern wird. Die Auswirkungen dieser Entwicklung – insbesondere auf die sozialen Sicherungssysteme und das Bildungswesen – sind bereits jetzt deutlich sichtbar und werden in Zukunft an Intensität sogar noch zunehmen.

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