Zum Inhalt wechseln

GdP zu Gewalteskalation bei G20-Gipfel

Malchow: Extremisten missbrauchen friedlichen Protest Tausender Berlin. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) verurteilt die massiven Angriffe gewaltbereiter extremistischer Gruppierungen auf polizeiliche Einsatzkräfte bei einer Demonstration gegen den G20-Gipfel am Donnerstagabend. „Der sogenannte Schwarze Block hat den friedlichen Protest von über zehntausend Demonstranten missbraucht, um meine Kolleginnen und Kollegen gewaltsam und zielgerichtet zu attackieren. Vermummungen und […]

Hamburgs GdP-Chef Gerhard Kirsch im Interview mit dem Nachrichtensender N24. Foto: Screenshot n24.de

Malchow: Extremisten missbrauchen friedlichen Protest Tausender

Berlin. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) verurteilt die massiven Angriffe gewaltbereiter extremistischer Gruppierungen auf polizeiliche Einsatzkräfte bei einer Demonstration gegen den G20-Gipfel am Donnerstagabend. „Der sogenannte Schwarze Block hat den friedlichen Protest von über zehntausend Demonstranten missbraucht, um meine Kolleginnen und Kollegen gewaltsam und zielgerichtet zu attackieren. Vermummungen und Hassparolen gegenüber der Polizei haben mit grundgesetzlich geschützter politischer Meinungsäußerung auf der Straße nichts zu tun“, sagte der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow am Freitagmorgen in Kiel. Malchow wünschte den verletzten Beamtinnen und Beamten eine schnelle Genesung und den Kräften insgesamt einen guten und sicheren Einsatz.

Für die deutliche Eskalation machte der Hamburger GdP-Landesvorsitzende Gerhard Kirsch die kriminellen Gewalttäter des Schwarzen Blocks verantwortlich. „Sie waren von Anfang an nicht gewillt, dass Versammlungsgesetz zu respektieren und Aufforderungen, ihre Vermummungen abzulegen, nachzukommen.“ Die jetzige Einsatzlage bezeichnete Kirsch als angespannt, zeigt sich aber zuversichtlich, dass die Polizei dieser Herr werden würde.

Malchow und Kirsch appellierten an alle Protestierenden während des heute beginnenden G20-Gipfels friedlich zu demonstrieren und das Versammlungsrecht zu achten.

Share