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Tarif- und Besoldungsrunde der Länder

GdP Bremen ruft zum Warnstreik auf

Bremen.

"Zwei Verhandlungsrunden sind bereits verstrichen und noch immer liegt kein Angebot der Länder vor. Wir müssen jetzt Druck machen", so der Bremer GdP-Landesvorsitzende Jochen Kopelke. Um diesen Druck aus der Hansestadt heraus zu erzeugen, sollen die Tarifbeschäftigten der Polizei und des ehemaligen Stadtamtes die Arbeit niederlegen. An der GdP Aktion beteiligen sich auch Beamtinnen, Beamte und Pensionäre, die sich solidarisch zeigen. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert eine zeit- und wirkungsgleiche Übertragung des Tarifabschlusses auf den Beamten- und Versorgungsbereich. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ruft die Beschäftigten von Polizei und Stadtamt für den 14. Februar zu einem ganztägigen Warnstreik auf.

Die Forderungen der Gewerkschaften

  • Wir fordern eine Erhöhung unserer Entgelte um 6 Prozent dazu eine soziale Komponente als Sockel- oder Mindestbetrag.
  • Wir fordern die Einführung der Stufe 6 in den Entgeltgruppen 9 – 15.
  • Wir fordern 90 Euro mehr für Auszubildende.
  • Wir fordern den Ausschluss sachgrundloser Befristungen.
  • Wir fordern die zeit- und wirkungsgleiche Übertragung auf unsere Vollzugsbeamtinnen, -beamten und Versorgungsempfängerinnen und -empfänger.

Betroffene Bereiche

  • Polizei Bremen, zum Beispiel Tatortgruppen, Ermittlungsunterstützungen,
  • Amt für Migration
  • Fahrerlaubnisbehörde
  • Bürgerservice Center
  • Ordnungsbehörde

    Die Polizei Bremen beschäftigt rund circa 300 Tarifangestellte. Das ehemalige Stadtamt beschäftigt rund circa 450 Tarifangestellte. Die Gewerkschaft der Polizei Bremen (GdP) vertritt mehr als 326 Tarifangestellte und ist die stärkste Gewerkschaft für Polizeibeschäftigte. Für Rückfragen am Streiktag steht Ihnen unser Vorsitzender Jochen Kopelke (0151 40704611) zur Verfügung.