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G20–Einsatz

GdP SH: Erschreckende Zwischenbilanz - zahlreiche verletzte Polizeibeamtinnen und -beamte

Kiel.

Der Geschäftsführende Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei Schleswig-Holstein, Torsten Jäger, verurteilt die massiven Angriffe gewaltbereiter extremistischer Gruppierungen auf Kolleginnen und Kollegen. Das Ausmaß der Gewalt bei der Demonstration am gestrigen Abend führte auch zu verletzten schleswig-holsteinischen Polizeibeamtinnen und -beamten.

„Die gewaltsamen und zielgerichteten Attacken aus dem sogenannten Schwarzen Block gegenüber der Polizei machen mich fassungslos und wütend. Ich wünsche meinen Kolleginnen und Kollegen eine schnelle gute Besserung“, so Jäger.

Weiter prangert er die Gesamtsituation der nach wie vor nicht zufriedenstellenden Unterbringung und Organisation des Einsatzes an. Die eingesetzten Beamtinnen und Beamten seien extrem belastet, vor allem aufgrund fehlender Ruhezeiten. „Nach zum Teil nur zwei Stunden Schlaf müssen die Kolleginnen und Kollegen in die Folgeeinsätze. Auch die Versorgungssituation ist nach wie vor nicht zufriedenstellend. Dieser Einsatz kann eigentlich nur zu einer weiteren Erhöhung des ohnehin hohen Krankenstandes (circa 10 Prozent) führen. Ich habe hohen Respekt vor der Leistung der eingesetzten Kräfte unter diesen katastrophalen und belastenden Umständen.“