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GdP B-W: Schreckensbilder aus Hamburg müssen die Bevölkerung aufwecken!

Eberdingen.

Die Bilder aus Hamburg sind schockierend und die Berichterstattungen erschreckend. Circa 1500 Vermummte begehen eindeutig einen Rechtsbruch. Damit stellen sie sich bewusst gegen die Regeln, welche die Gesellschaft für ein vernünftiges Zusammenleben definiert hat. Die gesendeten Szenen zeigen, welcher Gewaltbereitschaft die eingesetzten Polizistinnen und Polizisten ausgesetzt sind. „Dabei werden nicht nur schwere Verletzungen in Kauf genommen, sondern auch, dass jemand dabei zu Tode kommt“, so der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Hans-Jürgen Kirstein. Die brennenden Autos und vielen Sachbeschädigungen, treffen die Bürgerinnen und Bürger in Hamburg in einem Ausmaß, welches nicht hinnehmbar ist.

Beschämend für die eingesetzten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten, sind Äußerungen, welche diese für das Fehlverhalten der Anderen verantwortlich machen wollen.

„Wenn dazu eine Verniedlichung stattfindet, wie in der Äußerung, dass diese Art von Proteste nicht dramatisiert werden sollen, verstehe ich die Welt nicht mehr“, ergänzt Kirstein. „Das Gegenteil ist der Fall. Es ist dramatisch, dass bei uns in Deutschland so getan wird, das schwerverletzte Polizeibeamte bei Demonstrationen billigend in Kauf genommen werden können.“

Wer auf Polizisten schießt, diese mit Betonplatten bewirft, schlägt und beschimpft, muss damit rechnen, dass eine angemessene Reaktion erfolgt. Es ist ebenso unverständlich, wie unangebracht, für die Ausschreitungen die Polizei verantwortlich machen zu wollen.

Hier sind die friedlichen Demonstrationsteilnehmer aufgefordert, sich deutlich von den gewalttätigen Demonstranten zu distanzieren und der Polizei bei der Aufklärung und Ermittlung der Straftäter zu helfen.

Wir hoffen, dass für die noch verbleibende Zeit in Hamburg, es keine weiteren verletzten Polizistinnen und Polizisten mehr geben wird und wünschen den bereits Geschädigten gute Besserung und eine schnelle Genesung.