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Berlin holt auf, bleibt aber in der Abstiegszone

DGB-Besoldungsreport - GdP Berlin: Hauptstadtpolizei und -feuerwehr gehören in die Champions League

Berlin.

Nach dem Abschluss der Tarifverhandlungen 2019 und einem alles in allem ordentlichen Ergebnis richtet sich der Blick auf die Besoldung in den einzelnen Bundesländern. Berlins Senat hat sich verpflichtet, in den nächsten Jahren 1,1 Prozent auf die durchschnittliche Erhöhung der Länder heraufzupacken, zudem sollen die Erhöhungen in diesem Jahr ab 1. April gelten. Die GdP sieht bei Beachtung des aktuelle DGB-Besoldungsreports das Ziel des rot-rot-grünen Koalitionsvertrags – 2021 auf dem Durchschnitt der Länder zu sein – in Gefahr.

Vorletzter, Letzter, Vierzehnter, Fünfzehnter, Vierzehnter, Vorletzter

„Berlin hat in den letzten Jahren in der Besoldungstabelle ein paar Euro gut gemacht, steht aber immer noch im absoluten Schlussfeld, was einer Hauptstadt nicht gerecht wird. Meine Kolleginnen und Kollegen haben die bundesweit vielfältigsten Einsatzlagen. Wir marschieren weiter auf vier Millionen Einwohner zu und besitzen dementsprechend hohe Kriminalitätszahlen. Das verlangt tagtäglich außerordentliche Leistungsbereitschaft auf oberstem Champions-League-Niveau, die sich in einer Besoldung auf Bundesniveau widerspiegeln muss“, so Norbert Cioma, Landesvorsitzender der GdP Berlin am Dienstagnachmittag. Gemäß DGB-Besoldungsreport verdienen die Beamtinnen und Beamten der Hauptstadt im Vergleich, in den auch der Bund mit einfließt, in allen Besoldungsgruppen unterdurchschnittlich. So findet sich Berlin bei der Jahresbruttobesoldung im besten Fall auf Platz 14 wieder.

GdP fordert Erhöhung zum 1. Januar und weniger Naivität

Der GdP-Landeschef weiter: „Unsere Platzierungen im Besoldungsranking sprechen Bände, im Sport wären die Verantwortlichen dafür ebenso wie in der freien Wirtschaft längst vom Hof gejagt worden. Herr Kollatz wird als zuständiger Finanzsenator wissen, dass er nicht nur das Tarifergebnis übernehmen und um 1,1 Prozent aufwerten, sondern auch vom 1. April abrücken muss, wenn Berlin wirklich aufholen und den Koalitionsvertrag einhalten möchte.“ Für die GdP führt kein Weg an einer zeitgleichen Übernahme des Tarifabschlusses für die Beamtenbesoldung vorbei. „Wir haben in den letzten Jahren kleine Schritte unternommen und es ist uns gelungen, etwas Boden gut zu machen. Es wäre aber vermessen, zu glauben, dass sich die anderen Bundesländer – insbesondere Rheinland-Pfalz, Niedersachsen oder das Saarland – das weiter tatenlos ansehen“, so Cioma abschließend.
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