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Gesetzesvorhaben des Senats verärgert junge Polizisten

GdP Bremen: JUNGE GRUPPE (GdP) fordert Weihnachtsgeld auch für Polizeianwärter

Bremen.

Der Bremer Senat plant die Einführung von Weihnachtsgeld für Anwärter im öffentlichen Dienst, jedoch mit der Ausnahme von Polizeianwärtern. Die Jugendorganisation der Gewerkschaft der Polizei (GdP) ist empört und fordert selbstbewusst Weihnachtsgeld auch für Anwärter der Besoldungsgruppe ab A9.

Nicht nachvollziehbar!

„Wir fordern die gleichen Sonderzuwendungen wie andere Anwärter im öffentlichen Dienst“, so der Landesjugendvorsitzende Nils Peters.

Mit einem Brandbrief wandte sich die JUNGE GRUPPE an den Bremer Senat und die innenpolitischen Sprecher der Bürgerschaftsfraktionen. Es folgten eine Vielzahl politischer Gespräche. Dass der Bremer Senat ausgerechnet Polizeianwärtern und Polizeibeamten auf Probe diese Sonderzahlungen verwehren will, ist aus Sicht Peters nicht nachvollziehbar.

So leisten junge Polizisten in der Ausbildung, in den Einsatzzügen der Bereitschaftspolizei oder an den Wachen in Bremerhaven genauso Dienst, wie andere Anwärter im öffentlichen Dienst, jedoch unter zusätzlichen Belastungen wie Wechselschichtdienst oder Sondereinsätzen am Wochenende.

Außerdem betroffen sind Anwärter des gehobenen Dienstes des Ordnungsamtes oder der Feuerwehr. Diese Ungleichbehandlung im Land Bremen muss aus Sicht der größten Gewerkschaft für Polizeibeschäftigte umgehend verhindert werden. In den bevorstehenden Gesetzesberatungen wird die GdP ihre Position einbringen. Der Bremer Senat ist aufgefordert den Gesetzesentwurf anzupassen.