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Übernahme des Tarifergebnisses auf Beamte und Versorgungsempfänger

GdP MV: Verhandlungen zur Übertragung der Tarifergebnisse auf Beamte und Versorgungsempfänger starten

Schwerin.

„Nun wird es sich zeigen, wieviel der öffentliche Dienst dem Ministerpräsidenten Erwin Sellering und seinem Finanzminister Mathias Brodkorb wert ist“, so der der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Christian Schumacher aus Anlass der am Donnerstag, den 20. April 2017, beginnenden Verhandlungen zur Übertragung der Tarifergebnisse auf die Landesbeamten und Versorgungsempfänger.

Eine zeit-und wirkungsgleiche Übertragung ist ja wohl das Mindeste

„Auf Kosten der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes hat die Landesregierung in den letzten Jahren Haushaltüberschüsse von mehreren hundert Millionen Euro erwirtschaftet. In Zeiten ständiger Personalknappheit und steigender Arbeitsverdichtung erwarten meine Kolleginnen und Kollegen zu Recht endlich mehr als nur warme Sonntagsreden, wenn es um den öffentlichen Dienst geht. Eine zeit-und wirkungsgleiche Übertragung ist ja wohl das Mindeste“, so Schumacher abschließend.

Hintergrund: Seit dem 17. März 2017 steht das Ergebnis der diesjährigen Tarifverhandlungen für die Tarifbeschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder. Rückwirkend zum 1. Januar 2017 gibt es ein Plus von 2 Prozent, mindestens aber einen Sockelbetrag von 75 Euro. Zum 1. Januar 2018 werden die Endgelte dann um 2,35 Prozent angehoben.