Zum Inhalt wechseln

Abreise nach Hamburg:

GdP Niedersachsen betreut Einsatzkräfte beim G20-Gipfel

Hannover.

Ist die Unterbringung in Ordnung? Stimmt die Verpflegung? Werden Ruhepausen eingehalten? Um diese und weitere Fragen kümmern sich die Einsatzbetreuer der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Niedersachsen. Drei Ehrenamtliche sind am Mittwoch von Hannover nach Hamburg gefahren, um die Kolleginnen und Kollegen aus Niedersachsen vor Ort beim G20-Gipfel zu begleiten.

Hundertschaften aus Niedersachsen beteiligt

An einem der größten Polizeieinsätze der deutschen Geschichte mit Kräften aus dem gesamten Bundesgebiet sind auch mehrere Hundertschaften aus Niedersachsen beteiligt. In den kommenden Tagen werden sich insgesamt sechs Ehrenamtliche in Hamburg um die Kolleginnen und Kollegen kümmern. Der Landesvorsitzende der GdP, Dietmar Schilff, wird sich am Freitag und Sonnabend ein Bild von den Einsatzbedingungen machen.

„Wir werden schauen, wie unsere Einsatzkräfte untergebracht sind, werden ihnen falls nötig Essen und Getränke besorgen und stehen in den Pausen auch für Gespräche zur Verfügung“, sagte einer der freiwilligen Helfer vor seiner Abreise. Er engagiert sich erstmals als Einsatzbetreuer. „Ich bin schon gespannt, was uns erwartet. G20 ist schon etwas Spezielles. Ich kann mich nicht erinnern, jemals einen so großen Einsatz erlebt zu haben“.

GdP wünscht gutes Gelingen

GdP-Landesvorsitzender Dietmar Schilff wünschte den Helfern gutes Gelingen: „Solche Großeinsätze sind eine Herausforderung für jede Polizistin und jeden Polizisten. Umso wichtiger ist es, dass sie bei ihrer Gewerkschaft Ansprechpartner finden, die ihnen bei Problemen helfen oder einfach mal zuhören“. Schilff wünscht den Einsatzbetreuern wie auch den Polizeikräften aus Niedersachsen, dass sie den Einsatz unbeschadet überstehen. „Den zahlreichen Appellen zu friedlichen Protesten kann ich mich nur anschließen“, so Schilff.

Auch wenn Tausende von Polizisten nach Hamburg beordert wurden, werde es in Niedersachsen keine Einschränkungen bei der Polizeiarbeit geben, ergänzte der GdP-Landesvorsitzende. „Die Sicherheit zum Beispiel auf dem Schützenfest in Hannover und die alltägliche Einsatzbereitschaft der Polizei in Niedersachsen sind nach Aussagen des Innenministeriums nicht gefährdet.“