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GdP Schleswig-Holstein: Innenminister riskiert Vertrauen der Polizeiführung

Kiel.

Das Befremden der GdP über den Umgang mit Führungskräften in der Landespolizei nimmt zu. Während auf einer Klausurtagung des höheren Dienstes der Landespolizei in Leck noch am Montag keinerlei Gründe für die Personalabsetzungen genannt wurden, werden jetzt aus der Presse die angeblichen Entscheidungsgründe bekannt. Der Geschäftsführende Landesvorsitzende der GdP Torsten Jäger dazu: „Die Stimmung unter den beinahe 100 Führungsverantwortlichen in Leck wurde uns als eiseskalt und furchtbar beschrieben. Viele wissen keine Antwort auf die Frage, wie sie diese drei Personalentscheidungen den Mitarbeitern erklären sollen.“

Aufklärung bleibt erklärtes Ziel

Für die GdP war und bleibt die Aufklärung der Vorkommnisse um die Soko Rocker von Anfang an erklärtes Ziel. Jäger weiter: „Die Unschuldsvermutung ist ein wesentliches Grundprinzip unseres Rechtsstaates, das auch für jede Kollegin und jeden Kollegen garantiert bleiben muss. Das darf sich nie ändern!“