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Alarmierender Anstieg bei Angriffen gegen Polizeibeamte,

GdP Thüringen sieht Handlungsbedarf der Landesregierung

Erfurt.

Im Rahmen von Pressemeldungen der Thüringer Allgemeinen vom 30. Juni und 5. Juli 2017, die sich u.a. auf eine Kleine Anfrage an den Thüringer Landtag stützen, gab das Ministerium für Inneres und Kommunales (TMIK) konkrete Zahlen zum Thema Polizeibeamte als Opfer von Gewalt in Thüringen bekannt. Aus der Beantwortung dieser Anfrage ist zu entnehmen, dass gegenüber 2015 im Jahr 2016 die erfassten Fälle um 24,1 Prozent gestiegen sind. Bei Ver-suchshandlungen gab es sogar einen Anstieg um 142,6 Prozent. Darüber hinaus stiegen die Fallzahlen im Deliktbereich der Rohheitsdelikte um 64,2 Prozent an.

GdP fordert Lösungen

„Die Landesregierung ist hier in der Pflicht zu handeln und Lösungswege aufzuzeigen!“ kommentierte Kai Christ, Landesvorsitzender der GdP Thüringen die Mitteilung dieser alarmierenden Zahlen. „Übergriffe auf Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte sind nicht zu tolerieren, da sie sich gegen den Freistaat, die freiheitlich demokratische Grundordnung und gegen Menschen richten.“

Mit Blick auf die zu erwartenden Großeinsätze fordert die Gewerkschaft der Polizei die rot-rot-grüne Landesregierung auf:
  • Stehen Sie hinter unseren Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten!
  • Geben Sie den Polizistinnen und Polizisten die notwendige politische Wertschätzung und Anerkennung ihrer polizeilichen Arbeit!
  • Kümmern Sie sich um die Umsetzung/Ausschöpfung der Strafverfolgungsnormen!
  • Sorgen Sie für konsequentes Handeln der Justiz gegen ermittelte Straftäter!
  • Tragen Sie nicht die Haushaltskonsolidierung auf den Schultern unserer Polizistinnen und Polizisten aus!